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Tonale 'Klischees' als Ausdrucksmittel

Cover von Tonale 'Klischees' als Ausdrucksmittel

Reminiszenzen an traditionelle Harmonik in Claude Debussys 'Préludes I & II', Europäische Hochschulschriften / European University Studies / Publications Universitaires Européennes 242

Fuhrmann, Gregor

Peter Lang

54.90

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken

Zusatztext

Dass Claude Debussy in den phantasievollen Charakterstücken seiner beiden Préludes-Bände (1910-13) von einer hochgradig eigenwilligen harmonischen Kombinationsgabe Zeugnis ablegt, ist eine bereits oft belichtete Perspektive. Weniger gängig ist es, bei einer Beschäftigung mit der ihrer Zeit weit vorauseilenden Musik des unkonventionellen Franzosen den Fokus eher retrospektiv auf traditionelle Verwurzelungen seiner Originalität in der klassisch-romantischen Harmonik zu richten. Unter Zuhilfenahme von Arnold Schönbergs Terminus des tonalen 'Klischees' und Anwendung seines differenzierten Tonalitätsbegriffs (Harmonielehre, 1911) analysiert diese Arbeit deshalb den Nachhall harmonischer Tradition in Claude Debussys Préludes-Bänden I & II. Versucht wird dabei, das schillernde Spektrum poetisch untertitelter Klavierminiaturen über das Maß an wachgerufenen traditionell-tonalen Wendungen unter verwandtschaftlich-thematischen Oberbegriffen zu gruppieren, um vor diesem Hintergrund das spielerische Verhältnis zwischen bildhaften Ausdrucksintentionen und aufgebotenem musikalischen Vokabular eingehender beleuchten zu können.

Weitere Details

Erschienen: 05.04.2005

Umfang: 128 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.8 x 21 x 14.8 cm

ISBN/EAN: 9783631538937

Umbreit-Nr.: 7032604

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