Kriegsgefangenschaft an der Ostfront 1914 bis 1918
Literaturbericht zu einem neuen Forschungsfeld
€59.10
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken
Zusatztext
Während des Ersten Weltkrieges gerieten rund 9 Millionen Soldaten in die Hand des Feindes. Annähernd 7 Millionen davon befanden sich im Gewahrsam der Mächte, die sich an der Ostfront gegenüber standen. Große Masse und lange Dauer wurden dort Merkmale der Kriegsgefangenschaft, die in früheren Kriegen unbekannt waren. Die drei größten Gewahrsamsmächte von Gefangenen, Deutschland (2,5 Mio.), Rußland (2,4 Mio.) und Österreich-Ungarn (1,9 Mio.), zeigten auf die unerwartete Herausforderung verschiedene Reaktionen. Am langsamsten reagierte das völlig überforderte Rußland, mit den schlimmsten Folgen für die Betroffenen. Der Zarenstaat führte außerdem eine Nationalitätenselektion unter den Gefangenen ein, um irredente Nationalitäten unter ihnen für Kriegsziele der Entente zu gewinnen.
Weitere Details
Erschienen: 28.12.2004
Umfang: 164 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783631533581
Umbreit-Nr.: 7087423
