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Verflechtungsfiguren

Cover von Verflechtungsfiguren

Intertextualität und Intermedialität in der Kultur Österreich-Ungarns, Budapester Studien zur Literaturwissenschaft 3

Endre Hárs/Magdolna Orosz/Wolfgang Müller-Funk

Peter Lang

77.40

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken

Zusatztext

'Verflechtungsfigur' nennt Norbert Elias den Dialog zweier Gesprächspartner, der deren Meinungen unentwirrbar ineinander verwickelt, jenen im gleichen Akt zu- wie auch enteignet. Als Verflechtungsfigur enthüllt sich der wahre Charakter der Metapher des (kulturellen) Textes im Begriff der Intertextualität. Der Effektivität der Intertextualität als Leitfigur kultureller Erfahrung nachzugehen bedeutet, dass man die anvisierten Kulturprodukte daraufhin befragt, inwieweit sie die Erfahrung der Verflechtung zum Ausdruck bringen. Der Begriff der Intertextualität lenkt die Aufmerksamkeit auf die mediale Bedingtheit der Sprache sowie auf Aspekte der Bildlichkeit, der Metaphorisierung von Kommunikation und kultureller Austauschprozesse, gleichsam auf die Entstehung und Funktionierung neuer Medien. Die theoretischen Studien und die Fallbeispiele untersuchen die Frage, wie Intertextualität und Intermedialität als Interpretamente in der Kultur der Österreichisch-Ungarischen Monarchie einsetzbar sind.

Weitere Details

Erschienen: 04.09.2003

Umfang: 244 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.4 x 21 x 14.8 cm

ISBN/EAN: 9783631508787

Umbreit-Nr.: 7033316

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