Kooperative Steuerung in einer diskursiven Umweltpolitik
Beiträge zur Politikwissenschaft 84
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Zusatztext
Hierarchische Steuerung in der Umweltpolitik gerät an strukturelle Grenzen. Die Chancen für eine nachhaltige Umweltpolitik lassen sich nur erhöhen, wenn politikfähige Instrumente und Institutionen gefunden werden, die sowohl eine strategische Zielbildung in der Umweltpolitik als auch diskursive Konfliktaustragung und Konsensfindung der involvierten Akteure unterstützen und fördern. Verhandlungssysteme können eine Bündelung ökologisch sinnvoller Schnittstellen erreichen. Sie bedürfen aber geeigneter Steuerungs- und Regelungsmaßnahmen. Nur auf Basis geregelter Konfliktvermittlungsverfahren können sich effektivitäts-, effizienz- und partizipationstheoretische Steuerungspotentiale erschließen, die relevanten Legitimationsanforderungen genügen. Ein illustrativ aufgearbeitetes Umweltmediationsverfahren zeigt, daß in Netzwerkstrukturen eingebettete Verhandlungssysteme prinzipiell in der Lage sind, die Suboptimalität bisheriger Steuerung zu beseitigen und zur Überwindung von Politikblockaden in einer diskursiven Umweltpolitik beizutragen.
Weitere Details
Erschienen: 21.01.2003
Umfang: 508 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2.8 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783631501245
Umbreit-Nr.: 7033820
