Zum Hauptinhalt springen
Umbreit Logo

Der '2+4'-Vertrag und das Selbstbestimmungsrecht der Völker

Cover von Der '2+4'-Vertrag und das Selbstbestimmungsrecht der Völker

Schriften zum Staats- und Völkerrecht 73

Müller, Reinhard

Peter Lang

79.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken

Zusatztext

Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Vertreibung der Deutschen wurden die Oder-Neiße-Gebiete von Polen und der Sowjetunion annektiert. Ein rechtsgültiger Gebietserwerb fand jedoch bis zum '2+4'-Vertrag nicht statt. Erst mit den gebietsbezogenen Regelungen dieses Vertragswerkes verlor der deutsche Staat die territoriale Souveränität über die Ostgebiete. Der Autor vertritt die Ansicht, daß die Grenzregelung gegen das Selbstbestimmungsrecht der Völker verstößt. Zwar wurde kein völkerrechtswidriger Zwang ausgeübt. Es bestand aber eine Pflicht zur Beteiligung der unmittelbar von dem Gebietswechsel betroffenen Bevölkerung. Der Verstoß gegen die plebiszitäre Variante des Selbstbestimmungsrechts kann durch andere Ausprägungen wie Volksgruppenrechte und das Recht auf die Heimat kompensiert werden.

Weitere Details

Erschienen: 01.06.1997

Umfang: 352 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 2 x 21 x 14.8 cm

ISBN/EAN: 9783631312841

Umbreit-Nr.: 6079963

Der Umbreit-Newsletter

Jetzt anmelden und immer über Angebote, Neuigkeiten und Aktionen informiert bleiben.