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Cover von Sich verschreiben

Jean-Paul Sartre, 1939-1953

Rossum, Walter van

S. Fischer Verlag GmbH

19.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Vergriffen, Bestellung abgelegt

Zusatztext

Daß der Mensch ein Produkt der 'Umstände' ist und dennoch verantwortliche Entscheidungen zu treffen hat, daß er die Geschichte, die ihn prägt, mit oder ohne Willen selbst hervorbringt - dieser unaufhebbare Widerspruch wurde von keinem anderen europäischen Intellektuellen mit solcher Intensität durchlebt, erlitten und reflektiert wie von Jean-Paul Sartre. 1939, als Sartre aus einer eher behaglichen Existenz gerissen und in den Krieg geschickt wurde, stellte sich ihm dieses Problem mit voller Schärfe, und es veranlaßte ihn in den folgenden Jahren zu einer besessenen, weitverzweigten Aktivität: Umfangreiche Tagebücher entstanden, Romane, Theaterstücke, Essays, das philosophische Hauptwerk Das Sein und das Nichts, die großen Monographien über Baudelaire, Mallarmé, Genet; daneben betrieb er die ideologische Auseinandersetzung mit den Kommunisten, die Gründung einer Zeitschrift und einer Partei; schließlich, 1953, zog er autobiographische Bilanz: Die Wörter.Mit Einfühlungskraft und analytischer Genauigkeit zeichnet Walter van Rossum nach, wie Sartre in wenig mehr als einem Jahrzehnt sämtliche Möglichkeiten einer intellektuellen Praxis auffächert und durchspielt. (Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)

Autorenportrait

Walter van Rossum (geb. 1954), freier Publizist, veröffentlichte zahlreiche Aufsätze zur französischen Philosophie und Literatur.

Weitere Details

Erschienen: 16.11.2015

Umfang: 206 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.5 x 19 x 12.5 cm

ISBN/EAN: 9783596305551

Umbreit-Nr.: 8827791

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