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Neue Menschen

Cover von Neue Menschen

Bildungsroman

Wackwitz, Stephan

S. Fischer Verlag GmbH

"Irgendwie müssen wir diesen Unsinn einmal geglaubt haben." Stephan Wackwitz

9.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Mit Selbstironie, provozierender Ehrlichkeit und berührender Offenheit erzählt Stephan Wackwitz vom Studieren in den 70er Jahren, das weniger den Studienerfolg als die marxistische Weltrevolution und den dazugehörigen 'neuen Menschen' zum Ziel hatte. Aber er belässt es nicht beim Blick auf die eigene Verblendung. Von den pietistisch verzückten Pfarrern des 18. Jahrhunderts über die nationalistisch entzündeten jungen Männer des Dritten Reichs bis zu den islamischen Selbstmordattentätern des Jahres 2001 verfolgt Wackwitz die gespenstischen Spuren der 'neuen Menschen' durch die Geschichte. Und erzählt im Gegenzug von Beispielen positiver Neuerschaffung: von der 'der Religion der jungen Frauen' im Berlin der 20er Jahre bis zur homosexuellen Selbstrettung in die Welt von Kunst und Kultur.

Autorenportrait

Stephan Wackwitz, geboren 1952 in Stuttgart, verbrachte 26 Jahre im Ausland und lebt heute wieder in Berlin. Neben zahlreichen Essays erschienen von ihm Romane ('Die Wahrheit über Sancho Pansa', 'Walkers Gleichung'), kulturhistorisch-autobiographische Bücher über Tokio, Osteuropa und den Kaukasus sowie historisch-biographische Bücher über seinen Großvater ('Ein unsichtbares Land') und seine Mutter ('Die Bilder meiner Mutter').Literaturpreise:Wilhelm-Müller-Preis 2010Samuel-Bogumil-Linde-Preis 2012Wilhelm Lehmann-Literaturpreis 2016

Weitere Details

Erschienen: 01.12.2006

Umfang: 272 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.8 x 19 x 12.5 cm

ISBN/EAN: 9783596166961

Umbreit-Nr.: 1036102

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