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Kunst im Streit

Cover von Kunst im Streit

Antisemitismus und postkoloniale Debatte auf der documenta fifteen

Heinz Bude/Meron Mendel

Campus Verlag in der Beltz Verlagsgruppe

Antisemitismus und postkoloniale Debatte heute

30.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Im Skandal um die Documenta 15 im Jahr 2022 ging es im Kern, so die Herausgeber des Bandes, um die Frage nach der ikonischen Figur von Ausbeutung, Vertreibung und Vernichtung: Welche Gruppe beansprucht diese Rolle heute für sich - im politischen Streit um Hegemonie und Dekolonialisierung, um universelle Menschenrechte und individuelle Befreiungsimperative? Leben wir in Zeiten, in denen das Bild vom 'unschuldigen Juden' durch das vom 'unschuldigen Sklaven' ersetzt wird? Der Band analysiert die ganze Dynamik des postkolonialen Diskurses um Rede- und Beschweigungsrechte, um grundlegende Darstellungstabus und notwendige Sichtbarmachungen, um Verdammung von Judenhass und Empörung über Rassismus rund um die Documenta 15. Berücksichtigt werden dabei auch die unmittelbare Vorgeschichte der Kunstschau, die Rolle der Stadt Kassel als 'documenta-Stadt', der Stellenwert von 'Israelkritik' im postkolonialen Diskurs sowie die Frage nach den Grenzen von Kunst und die damit verbundenen Vorstellungen von Antisemitismus und Postkolonialität.

Autorenportrait

Heinz Bude ist Professor (i.R.) für Makrosoziologie an der Universität Kassel. Meron Mendel ist Professor für Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences und Direktor der Bildungsstätte Anne Frank.

Weitere Details

Erschienen: 20.03.2025

Umfang: 345 S.

Sprache: Deutsch

Einband: PB

Format: 2.2 x 23 x 15 cm

ISBN/EAN: 9783593519739

Umbreit-Nr.: 4802735

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