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Merchandise of Power

Cover von Merchandise of Power

Der Waffenhandel zwischen Europa und Ostafrika (1850-1919), Globalgeschichte 36

Brahm, Felix

Campus Verlag in der Beltz Verlagsgruppe

43.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Waffen sind keine gewöhnlichen Handelsartikel. Als Gewaltmittel ist ihr Transfer stets ein Politikum, sie sind ein 'Merchandise of Power', das Machtverhältnisse verschiebt. Im vorkolonialen Ostafrika wuchs der Handel mit Feuerwaffen und Pulver seit der Mitte des 19. Jahrhunderts rasant. Felix Brahm rekonstruiert die Geschichte dieses neuen Waffenmarktes und zeigt auf, wie über den Waffenhandel globale und lokale Entwicklungen miteinander verflochten waren. Feuerwaffen wirkten in Ostafrika als Triebkraft eines gewaltvollen Globalisierungsprozesses, vor allem durch ihre Einführung in das Karawanenwesen, das Sklavereigeschäft und die kommerzielle Elefantenjagd. Aufbauend auf vorkolonialen Praktiken, wurde die Kontrolle des Waffenhandels zu einem mächtigen Instrument deutscher und britischer Fremdherrschaft in der Region. Nominiert für die Shortlist des Carl Erdmann Preises 2023

Autorenportrait

Felix Brahm, PD Dr. phil., ist Fellow der Max-Weber-Stiftung.

Weitere Details

Erschienen: 23.11.2022

Umfang: 332 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 2.4 x 21.5 x 14.5 cm

ISBN/EAN: 9783593515052

Umbreit-Nr.: 3007386

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