Italiens Fahrt in die Moderne
Seekriegsführung und Staatsbildung im Kontext des Risorgimento, Krieg und Konflikt 8
Campus Verlag in der Beltz Verlagsgruppe
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Zusatztext
Die nationalstaatliche Einigung Italiens vollzog sich Mitte des 19. Jahrhunderts - wie in Deutschland - im Gefolge dreier Kriege. Anders als nördlich der Alpen erwies sich dabei allerdings das Militär nicht als ein modernes und effizientes Werkzeug der Politik. Im letzten dieser Kriege, 1866 gegen das Kaiserreich Österreich, erlitt die italienische Armee trotz deutlicher Überlegenheit schwere Niederlagen. Besonders die Seeschlacht vor der kroatischen Adria-Insel Lissa am 20. Juli 1866 wurde in Italien als katastrophale Demütigung empfunden. Arne Karsten untersucht Vorgeschichte, Verlauf und Folgen des nationalen Traumas 'Lissa', und zeigt dabei, auf welche Weise eine heute weitgehende vergessene Seeschlacht zu den verborgenen Hintergründen der Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs zählte.
Autorenportrait
Arne Karsten, Dr. phil., ist Akademischer Oberrat und Dozent für Geschichte der Neuzeit am Historischen Seminar der Universität Wuppertal.
Weitere Details
Erschienen: 18.12.2019
Umfang: 356 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.6 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9783593511184
Umbreit-Nr.: 7143331
