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Staatsferne Gewalt

Cover von Staatsferne Gewalt

Eine Geschichte Lateinamerikas (1500-1930), Mikropolitik der Gewalt 11

Riekenberg, Michael

Campus Verlag in der Beltz Verlagsgruppe

Mikropolitik der Gewalt

32.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Lateinamerika gilt als eine besonders gewaltreiche Region. Bei näherer Betrachtung war die kollektive Gewalt dort aber keineswegs intensiver als in der Geschichte Europas, sondern nur anders strukturiert. Über weite Strecken der neueren Geschichte war der Staat in Lateinamerika nur ein Gewaltakteur unter vielen, ein Gewaltmonopol errang er nicht. Stattdessen überwog eine »staatsferne« Gewalt, die Michael Riekenberg ins Zentrum seines Buches rückt. Mithilfe der Theorie und anhand dichter Beschreibungen beleuchtet er dieses Geflecht näher und versucht, dem Leser Bedeutungen der Gewalt im Milieu der Staatsferne vor Augen zu führen. Damit wirft er ein neues Licht auf die Geschichte Lateinamerikas seit 1500.

Autorenportrait

Michael Riekenberg ist emeritierter Professor für Vergleichende Geschichtswissenschaft und Geschichte Lateinamerikas an der Universität Leipzig. Er gilt als einer der führenden Gewaltforscher zur Geschichte Lateinamerikas.

Weitere Details

Erschienen: 10.09.2014

Umfang: 247 S.

Sprache: Deutsch

Einband: PB

Format: 1.5 x 21.4 x 14.1 cm

ISBN/EAN: 9783593501819

Umbreit-Nr.: 6736643

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