Staatsferne Gewalt
Eine Geschichte Lateinamerikas (1500-1930), Mikropolitik der Gewalt 11
Campus Verlag in der Beltz Verlagsgruppe
Mikropolitik der Gewalt
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Zusatztext
Lateinamerika gilt als eine besonders gewaltreiche Region. Bei näherer Betrachtung war die kollektive Gewalt dort aber keineswegs intensiver als in der Geschichte Europas, sondern nur anders strukturiert. Über weite Strecken der neueren Geschichte war der Staat in Lateinamerika nur ein Gewaltakteur unter vielen, ein Gewaltmonopol errang er nicht. Stattdessen überwog eine »staatsferne« Gewalt, die Michael Riekenberg ins Zentrum seines Buches rückt. Mithilfe der Theorie und anhand dichter Beschreibungen beleuchtet er dieses Geflecht näher und versucht, dem Leser Bedeutungen der Gewalt im Milieu der Staatsferne vor Augen zu führen. Damit wirft er ein neues Licht auf die Geschichte Lateinamerikas seit 1500.
Autorenportrait
Michael Riekenberg ist emeritierter Professor für Vergleichende Geschichtswissenschaft und Geschichte Lateinamerikas an der Universität Leipzig. Er gilt als einer der führenden Gewaltforscher zur Geschichte Lateinamerikas.
Weitere Details
Erschienen: 10.09.2014
Umfang: 247 S.
Sprache: Deutsch
Einband: PB
Format: 1.5 x 21.4 x 14.1 cm
ISBN/EAN: 9783593501819
Umbreit-Nr.: 6736643
