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Kosmopolitismus und Demokratie. Eine Debatte

Cover von Kosmopolitismus und Demokratie. Eine Debatte

Eine Debatte, Theorie und Gesellschaft 66

Benhabib, Seyla

Campus Verlag in der Beltz Verlagsgruppe

Theorie und Gesellschaft

21.90

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Vergriffen, Bestellung abgelegt

Zusatztext

In ihrem Beitrag zur renommierten Vorlesungsreihe der Tanner Lectures beschäftigt sich Seyla Benhabib mit der Spannung zwischen universellen Menschenrechten und dem jeweils nur beschränkt gültigen Gesetz demokratischer Staaten. Mit Blick auf legale und illegale Immigranten, die in Staaten leben, von deren Gemeinwesen sie jedoch häufig ausgeschlossen sind, fragt sie, ob diese nicht eigentlich durch Menschenrechtsprinzipien geschützt sein müssten, die über der Gesetzgebung einzelner Staaten stünden. Die Versöhnung beider Prinzipien bestehe darin, so Benhabib, universelle Normen nach und nach in die Gesetzgebung von Demokratien einfließen zu lassen. Eine universelle Geltung solch kosmopolitischer Normen jenseits demokratischer Rechtssysteme im Sinne eines Weltstaatsmodells sei hingegen nicht denkbar. Ergänzt und kritisch diskutiert werden ihre Thesen von Bonnie Honig, Jeremy Waldron und Will Kymlicka.

Autorenportrait

Seyla Benhabib ist Professorin für politische Philosophie an der Yale University. Ausgezeichnet mit dem Ernst-Bloch-Preis 2009

Weitere Details

Erschienen: 15.06.2008

Umfang: 192 S.

Sprache: Deutsch

Einband: PB

Format: 1.7 x 21.3 x 14 cm

ISBN/EAN: 9783593386409

Umbreit-Nr.: 1316620

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