Verschriebene Fremdheit
Die Ethnographie kultureller Brüche bei Clifford Geertz und Stephen Greenblatt, Campus Forschung 784
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Zusatztext
Gesellschaften entwerfen kollektive Selbstbilder, in denen sie sich gleichzeitig offenbaren und verbergen. Sie können deshalb das, was sie dem eigenen Verständnis nach charakterisiert, nur gebrochen zum Ausdruck bringen. Im Zentrum der Untersuchung stehen die Ansätze zweier berühmter Autoren: Clifford Geertz und Stephen Greenblatt. Beide legen den paradoxen Charakter weltbildender Sinnsysteme frei und erlauben es, die Ambivalenz kollektiver Identitätsmuster nicht nur im Blick auf die fremde, sondern auch auf die eigene Kultur zu erkennen. Die Leistungsfähigkeit des Konzepts wird in einem Vergleich mit der Systemtheorie von Niklas Luhmann, der Dekonstruktion von Jacques Derrida und der Diskursanalyse von Michel Foucault demonstriert. Unveränderter Nachdruck
Weitere Details
Erschienen: 25.11.2020
Umfang: 420 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2.9 x 21.3 x 14 cm
ISBN/EAN: 9783593362441
Umbreit-Nr.: 294629
