Kritik der Hoffnung
Zusatztext
In der vorliegenden Arbeit wird der Begriff der Hoffnung philosophisch geklärt. Da sich Hoffnung als ein vom Wunsch gespeistes Führwahrhalten zwischen Wissen und Nichtwissen bewegt, kann sie erkenntnistheoretisch als ein mehr oder weniger kognitiver Irrtum angesehen werden. Insofern Hoffnung das Risiko der Täuschung und Enttäuschung beinhaltet, stellt sich die Frage nach ihrer Vereinbarkeit mit intellektueller Redlichkeit innerhalb einer Ethik der Überzeugung und der Kommunikation. Durch Hoffnung wird der Mensch gelenkt und auch durch Fremdeinfluss manipulierbar. Es ist zu überlegen, ob und wann Hoffnung ein Segen oder ein Übel ist, und ob man sich davor schützen kann, ein Opfer von Hoffnung zu werden.
Weitere Details
Erschienen: 03.04.2026
Umfang: 104 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.7 x 19 x 12.5 cm
Lesealter: Lesealter: 18-99 J.
ISBN/EAN: 9783565380688
Umbreit-Nr.: 1019281
