Montsalvasch
Zusatztext
Ulrich Bihander, ein Student aus dem Egerland, kommt zum Studium nach Wien. Vor ihm liegt die Hoffnung auf neues Wissen für ein erfülltes Leben. Auf seiner Sinnsuche kann die Universität nicht alle seine Lebensfragen beantworten. Diese bespricht er dafür mit seinem Vermieter, einem einsam in einem Wiener Vorort lebenden Finanzrat. Der Finanzrat spielt stundenlang Beethoven auf dem Klavier und besitzt große Bibliothek, in der die klassischen Philosophen stehen. Eines Tages trifft die Nichte des Finanzrats, Martha Rörs ein. Sie ist ebenfalls Studentin, ein Freigeist, aus England kommend, wo sie Kontakte zur der Frauenrechtsbewegung aufgenommen hat und nun in Wien diese Bewegung weiter tragen möchte. Ausgerechnet in sie verlieben sich beide: der Finanzrat, der dafür zu alt ist und Ulrich der die Frau an sich gemäß Ihrer Natur wertschätzt. Die Frage nach der Rolle der Frau und dem Sinn der Frauenrechtsbewegung bilden den Spannungsbogen des Romans. Neben der tragischen Liebesgeschichte finden sich auch Beschreibungen der Stadt Wien mit den Weinbergen, dem bekannten Schreiberweg und Beethovendenkmal. Der inzwischen historisch gewordener Roman erschien erstmals 1911 und dokumentiert ein Stück Zeitgeschichte.
Autorenportrait
Erwin Guido Kolbenheyer (* 30. Dezember 1878 in Budapest, Königreich Ungarn, Österreich-Ungarn; ¿ 12. April 1962 in München) war ein österreichisch-deutscher Romanautor, Dramatiker und Lyriker.
Weitere Details
Erschienen: 16.02.2026
Umfang: 315 S., 0.32 MB
Sprache: Deutsch
Lesealter: Lesealter: 1-99 J.
ISBN/EAN: 9783565252312
Umbreit-Nr.: 9876831
