Bildkommunikation
Grundlagen und Technik der analogen und digitalen Übertragung von Fest- und Bewegtbildern, Nachrichtentechnik 11
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Zusatztext
Durch die Ubermittlung von Bildern laBt sich die Kommunikationswirkung einer Nachrichtenverbindung wesentlich steigern. In den letzten 10 Jah ren hat daher die Bedeutung der Bildkommunikation erheblich zugenommen. Dies wurde aber auch begtinstigt durch die eindrucksvolle Weiterentwick lung der Breitband-Ubertragungstechnik (~ikrowellen- und Glasfasertech nologie) und besonders durch das sttirmische Vordringen der Mikroelek tronik, die zu einer digitalen Nachrichtentibertragung und Nachrichten verarbeitung (mit den Methoden der Datenverarbeitung) geradezu heraus fordert, so daB diese beiden klassischen Teilgebiete der Nachrichten technik inzwischen zu einer umfassenden Kommunikationstechnik zusammen wachsen konnten. Besonders auffallig ist diese Entwicklung zu einem umfassenden Kommuni kationssystem in der Fernsprechtechnik, die sich in den letzten Jahren zu einer Telekommunikationstechnik erweitert hat. Zum konventionellen FernsprechanschluB kommen bei der modernen Btirokommunikation ein effek tiverer Btirofernschreiber, vor allem aber Kommunikationseinrichtungen ftir Festbilder hinzu. Graphik und Schrift konnen dabei papiergebunden mit Fernkopierern tibertragen und bildschirmgebunden auf einem Fernseh empfanger (Bildschirmtext) wiedergegeben werden. Angestrebt wird eine gemeinsame 'Ubertragung all dieser Dienste tiber ein diensteintegrieren des Digitalnetz (ISDN). Man erkennt, daB durch solche Entwicklungen die Festbildtibertragung ein integrierter Bestandteil der allgemeinen Kommu nikationstechnik zu werden beginnt, wie dies von der KtK (Kommission ftir den Ausbau des technischen Kommunikationssystems) in ihrem 1976 er schienenen AbschluBbericht mehrfach empfohlen und vorausgesagt worden war.
Autorenportrait
Inhaltsangabe1. Elektrooptische Wandlung.- 1.1 Quantisierung der Bildinformation.- 1.2 Erfüllung des Abtasttheorems.- 1.3 Bildfeldzerlegung.- 1.3.1 Anpassung an die visuelle Auflösung (Irrelevanzreduktion).- 1.3.1.1 Zeitabhängige Quantisierung.- 1.3.1.2 Ortsabhängige Quantisierung.- 1.3.2 Parameterreduktion durch Frequenzmultiplextechnik.- 1.3.3 Parameterreduktion durch Zeitmultiplextechnik (Abtastung).- 1.3.4 Bandbreite.- 1.3.4.1 Austastlücken.- 1.3.4.2 Kell-Faktor.- 1.3.5 Rastererzeugung.- 1.3.5.1 Synchronisierung.- 1.3.5.2 Zwischenzeilen-Verfahren.- 1.3.6 Frequenzspektrum des Fersehsignals.- 1.3.7 Aperturfehler und ihre Korrektur.- 1.3.8 Definition der Bildschärfe.- 1.4 Bildaufnahme-Sensoren.- 1.4.1 Bildaufnahmeröhre mit Halbleiterfotoschicht.- 1.4.2 Speicherröhre.- 1.4.3 Halbleiter-Zeile.- 1.4.4 CCD/CID-Flächensensor.- 2. Farbfernseh-Aufnahme und -Wiedergabe.- 2.1 Farbmischkurven.- 2.2 Matrix-Korrekturen.- 2.3 Dreiröhren-Farbkamera.- 2.4 Einröhren- und Zweiröhrenkameras.- 2.4.1 Lösungswege für eine Kompaktkamera.- 2.4.2 RGB-Ableitung in Zeitmultiplextechnik.- 2.4.3 RGB-Ableitung in Frequenzmultiplextechnik.- 2.4.4 Zweiröhren-Farbkamera.- 2.5 Filmabtastung.- 2.6 Dreistrahl-Farbbildröhre.- 3 Analoge Bewegtbildübertragung.- 3.1 Fernseh-Rundfunkübertragung.- 3.2 Restseitenbandübertragung.- 3.3 Farbcodierung.- 3.3.1 Kompatibilität.- 3.3.2 Anpassung an die visuelle Chrominanzauflösung (Irrelevanzreduktion).- 3.3.3 Matrizierung.- 3.3.4 Verfahren der Chrominanzübertragung.- 3.3.4.1 NTSC-System.- 3.3.4.2 SECAM-System.- 3.3.4.3 PAL-System.- 3.3.5 Zeitmultiplex-Codierung (Timeplex-Verfahren).- 3.4 Zusatzübertragung im Fernsehkanal.- 3.4.1 Begleitton in Frequenzmultiplextechnik.- 3.4.2 Begleitton in der V-Lücke (COM-Verfahren).- 3.4.3 "Sound-in-Sync"-Verfahren.- 3.4.4 Prüfzeile.- 3.4.5 Datenübertragung in der V-Lücke.- 3.4.6 Festbildübertragung in der V-Lücke.- 3.4.7 Videotext und Bildschirmtext.- 3.5 Kabelfernsehen.- 3.6 Satellitenfernsehen.- 4. Digitale Bewegtbildübertragung.- 4.1 Pulscodemodulation eines Bewegtbild-Signals.- 4.1.1 Digitales Schwarzweiß-Signal.- 4.1.2 Digitales Farbsignal.- 4.2 Digitales Fersehstudio.- 4.3 Digitaler Fernsehempfänger.- 4.4 Datenreduktion für Bildsignale.- 4.4.1 Abtastratenreduktion und Interpolation.- 4.4.2 Irrelevanzreduktion durch Austausch der Auflösungsparameter.- 4.4.3 Redundanzreduktion.- 4.4.4 Differenz-Pulscodemodulation (DPCM).- 4.4.5 Interfame-Codierung.- 5. Bewegtbildsysteme mit extremer Zeilenzahl.- 5.1 Hochauflösendes Fernsehsystem (HDTV).- 5.1.1 Vergleich zwischen HQ- und HDTV-Systemen.- 5.1.2 Wahl der Zeilenzahl.- 5.1.3 Wahl der Übertragungsbandbreite.- 5.1.4 Digitale HDTV-Technik.- 5.2 Schmalband-Bildfernsprecher.- 5.2.1 Bildübertragung im Dialogsystem.- 5.2.2 Parameteranpassung an den Schmalbandkanal.- 5.2.3 Zeilenintegration und Auflösung.- 5.2.4 Normwandlung Breitband/Schmalband-Bildfernsprecher.- 5.2.5 Bildkonferenz.- 6 Festbildübertragung.- 6.1 Abtastung und Aufzeichnung ruhender Bilder.- 6.1.1 Mechanische Bildabtaster und Bildschreiber.- 6.1.1.1 Trommelabtaster.- 6.1.1.2 Bandbreite und Übertragungszeit.- 6.1.1.3 Synchronisierung.- 6.1.2 Elektronische Slowscan-Technik.- 6.1.2.1 Kathodenstrahl-Verfahren.- 6.1.2.2 Laser-Verfahren.- 6.1.2.3 Bildpunktsequentielle Verfahren.- 6.1.3 Fernsehabtastung mit Normwandlung.- 6.1.3.1 Elektronischer Schlupf.- 6.1.3.2 Sampling-Verfahren.- 6.1.3.3 Bildspeicher-Verfahren.- 6.2 Faksimile-Übertragung.- 6.2.1 Analoge Modulation für die Gerätegruppe 1.- 6.2.2 Analoge Modulation für die Gerätegruppe 2.- 6.2.3 Digitale Modulation für die Gerätegruppe 3.- 6.2.4 Bürokommunikation.- 6.3 Telebild-Übertragung.- 6.3.1 Analogübertragung über Fernsprechleitung.- 6.3.2 Farb-Telebildverfahren.- 6.4 Fernsprech-Einzelbildübertragung.- 6.5 Bilder von Wettersatelliten und Raumsonden.
Weitere Details
Erschienen: 01.04.1983
Umfang: xiv, 298 S., 24 s/w Illustr., 298 S. 24 Abb.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783540122142
Umbreit-Nr.: 4375372
