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Sterbenswille

Cover von Sterbenswille

Verteidigung des rationalen Suizids und Sterbebeistands

Groeben, Norbert

wbg Academic in der Verlag Herder GmbH

24.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Und es gilt doch: das Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben. Es folgt aus dem Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung und der Menschenwürde (Art. 2 u. 1 Grundgesetz), so das Bundesverfassungsgericht im Jahre 2020. Damit ist dieses Recht nicht auf die Situation eines unerträglichen, zum Tode führenden Leidens beschränkt. Deshalb gehören der Präventiv-, Bilanz- und Symbiose-Suizid ebenfalls zu den Möglichkeiten eines rationalen Suizids. Rational, weil in freiem Willensentschluss dem eigenen Leben ein Ende gesetzt wird, das von den existenziellen Werthaltungen der Person aus keinen Sinn mehr besitzt. Neben historisch-biographischen Beispielen für diese vier Suizid-Formen lässt sich zeigen, dass die Warnungen vor negativen Folgen einer Legalisierung der Sterbehilfe empirisch unbegründet sind. Das eröffnet die Möglichkeit des ärztlich-assistierten Sterbebeistands, für den sich aus der Willensfreiheit des rationalen Suizids konkrete Verfahrensregeln ableiten lassen.

Autorenportrait

Prof. Dr. Norbert Groeben vertritt (als pensionierter Ordinarius) die Allgemeine und Kultur-Psychologie (Köln) sowie (als Honorarprofessor) die Allgemeine Literaturwissenschaft (Heidelberg/Mannheim) und hat damit einen weiten, interdisziplinären Zugriff auf das Phänomen der Kreativität. Publikationstätigkeit in den Bereichen Sprach- und Denkpsychologie, Wissenschaftstheorie und Kulturpsychologie, Empirische Literaturwissenschaft und -didaktik (sowie literarisch unter dem Pseudonym Ben Roeg).

Weitere Details

Erschienen: 25.03.2021

Umfang: 212 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 2 x 21.7 x 15.5 cm

ISBN/EAN: 9783534405138

Umbreit-Nr.: 1096573

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