Wo Hoffen zugleich Haben ist
Hoffnung als historischer Faktor bei Thukydides
wbg Academic in der Verlag Herder GmbH
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Zusatztext
Carlotta Voß untersucht in Wo Hoffen zugleich Haben ist die Darstellung des Phänomens Hoffnung in Thukydides Peloponnesischem Krieg und und entwickelt über diesen thematischen Zugriff neue Perspektiven auf die thukydideische Intention und auf das Verhältnis von Logoi und auktorialer Darstellung im Werk. Gegen den Forschungskonsens zeigt sie auf, dass Thukydides Hoffnung - anders als die historischen Akteure, die er an prominenten Stellen wie dem Melierdialog Werturteile über den Zukunftsaffekt aussprechen lässt - nicht normativ verhandelt, sondern sie als historischen Faktor analysiert und damit seinem Projekt anthropologischen Verstehens zuarbeitet.
Autorenportrait
Carlotta Voß schloss ihr Masterstudium der Geschichtswissenschaft an der Freien Universität ab, wo sie 2016 den Bachelor in Geschichte und Politikwissenschaft erlangte. Derzeit promoviert sie mit einer Arbeit unter dem Titel: Thucydides Ironicus. Ironie als Medium historischen Verstehens an der Freien Universität Berlin.
Weitere Details
Erschienen: 21.08.2020
Umfang: 124 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783534403752
Umbreit-Nr.: 9785115
