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Lob des Fatalismus

Cover von Lob des Fatalismus

eBook

Drobinski, Matthias

CLAUDIUS

11.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Seit jeher hat der Fatalismus einen schlechten Ruf. Philosophen, Theologen und Politiker haben ihn im Namen der Willensfreiheit bekämpft. Und doch ist es an der Zeit, ihn neu zu entdecken als Tugend, als Haltung und als Möglichkeit, das Leben zu meistern. Der moderne Mensch hat sich ganz der Souveränität verschrieben, will dem Leben seinen Willen aufzwingen, um doch regelmäßig zu scheitern. Jeder Plan hat seine Grenzen dort, wo er plötzlich mit dem Ungeplanten konfrontiert wird. Bert Brecht wusste davon ein Lied zu singen. Fatalismus dagegen bedeutet Gelassenheit. So viele Dinge kann man nicht ändern im Lauf der Welt und man muss es auch nicht können. Viel mehr Sinn macht es, die eigene Wirkmacht nicht zu überschätzen und dem Unverfügbaren Tribut zu zollen. Anders gesagt: Fatalismus macht cool.

Autorenportrait

Matthias Drobinski, Jahrgang 1964, studierte Geschichte, katholische Theologie und Germanistik. Seit 1997 schreibt er für die Süddeutsche Zeitung und ist dort als innenpolitischer Redakteur für Religion und Kirche zuständig.

Weitere Details

Erschienen: 01.03.2018

Umfang: 144 S.

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783532600245

Umbreit-Nr.: 7886522

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