Neue Technologien und betriebliche Mitbestimmung
Sozialverträgliche Technikgestaltung, Hauptreihe
Bartölke, Klaus/Henning, Heiner/Jorzik, Herbert u a
Inhaltsangabe1. Problemstellung: Neue Technologien und betriebliche Mitbestimmung.- 1.1. Offenheit der technisch-ökonomischen Entwicklung.- 1.2. Die Wiederentdeckung der Handlungsspielräume von Akteuren.- 1.3. Arbeitnehmervertreter als Akteure.- 1.4. Fragestellung des Forschungsprojekts und Aufbau der Untersuchung.- 2. Rahmen der betrieblichen Mitbestimmung bei der Einführung neuer Technologien: Rechtsgrundlagen und Rechtsanwendung.- 2.1. Relevante Regelungsbereiche der Betriebsverfassungs- und Personalvertretungsrechte.- 2.1.1. Allgemeine Zweckbestimmung der betrieblichen Mitbestimmung.- 2.1.2. Aspekte der aktuellen Rechtsprechung zu technologierelevanten Mitbestimmungsfragen.- 2.1.2.1. Voraussetzungen.- 2.1.2.1.1. Information.- 2.1.2.1.2. Schulung.- 2.1.2.1.3. Sachverständige.- 2.1.2.2. Regelungsbereiche.- 2.1.2.2.1. Persönlichkeitsschutz.- 2.1.2.2.2. Arbeitsgestaltung.- 2.1.2.2.3. Gesundheitsschutz.- 2.1.2.2.4. Personelle Maßnahmen.- 2.1.2.2.5. Materielle Folgen.- 2.1.2.3. Formen und Durchsetzung von Mitbestimmungsmöglichkeiten.- 2.1.2.3.1. Einigungsstellenverfahren.- 2.1.2.3.2. Betriebs- und Dienstvereinbarungen.- 2.1.2.3.3. Sanktionen.- 2.1.3. Resümee.- 2.2. Rechtsanwendung und Beteiligung: Zusammenfassung von Ergebnissen empirischer Forschung.- 2.2.1. Zentrale Aussagen der Beteiligungsforschung.- 2.2.2. Problemperzeption der Interessenvertretung.- 2.2.2.1. Anforderungen und Ziele der Belegschaft.- 2.2.2.2. Zielsetzung des Betriebsrats.- 2.2.2.3. Informationserschließung und Informationsnutzung.- 2.2.3. Handlungsorientierung der Interessenvertretung.- 2.2.3.1. Verhandlungsformen.- 2.2.3.2. Bedeutung des Rechts in betrieblichen Verhandlungen.- 2.2.4. Resümee.- 3. Neue Technologien und betriebliche Mitbestimmung: Die empirische Untersuchung.- 3.1. Theoretische Vorüberlegungen.- 3.1.1. Organisations-, entscheidungs- und verhandlungstheoretische Voraussetzungen.- 3.1.2. Methodisches Vorgehen und Untersuchungsfeld.- 3.2. Untersuchungsergebnisse.- 3.2.1. Beteiligungsprozesse aus der Sicht von Arbeitnehmervertretern und Management: Fallbeispiele.- 3.2.1.1. Betriebliche Handlungsspielräume.- 3.2.1.1.1. Vorstrukturierungen durch das Management.- 3.2.1.1.2. Handlungsmöglichkeiten der betrieblichen Arbeitnehmervertreter.- 3.2.1.2. Transparenz betrieblicher Entscheidungen.- 3.2.1.2.1. Entscheidung als Prozeß.- 3.2.1.2.2. Bedeutung der Schlechtstrukturiertheit von Entscheidungen.- 3.2.1.2.3. "Rechtzeitige Information".- 3.2.1.3. Interventionsstrategien.- 3.2.1.3.1. Art der Verhandlungsbeziehungen.- 3.2.1.3.2. Interventionsgegenstände.- 3.2.1.3.3. Die Relation Arbeitnehmervertreter / Belegschaften.- 3.2.1.3.4. Verhandlungsergebnisse.- 3.2.2. Betriebs- und Dienstvereinbarungen.- 3.2.2.1. Das Untersuchungsfeld.- 3.2.2.1.1. Einführung.- 3.2.2.1.2. Empirische Basis.- 3.2.2.2. Inhalte von Vereinbarungen.- 3.2.2.2.1. Ergebnisbezogene Regelungen.- 3.2.2.2.2. Prozeßbezogene Regelungen.- 3.2.2.3. Resümee: Einflußpotentiale.- 3.2.3. Experteninterviews.- 3.2.3.1. Information und Beratung.- 3.2.3.2. Der Einfluß der Arbeit- nehmervertreter auf die Technikgestaltung.- 3.2.3.3. Betriebspolitische Möglichkeiten.- 3.2.3.4. Rolle des Rechts.- 3.2.4. Beteiligung von Arbeitnehmern bei der Einführung neuer Technologien in israelischen Kibbutzim und schwedischen Industriebetrieben.- 3.2.4.1. Zur Bedeutung einer vergleichenden Perspektive.- 3.2.4.2. Technologieimplementation als Gegenstand von Beteiligung in israelischen Kibbutzim.- 3.2.4.2.1. Rahmenbedingungen der Beteiligung - Merkmale von Kibbutzim.- 3.2.4.2.2. Industrielle Produktion und ihre institutionelle Struktur.- 3.2.4.2.3. Aspekte der Beteiligungspraxis.- 3.2.4.3. Grundlagen der betrieblichen Beteiligung in Schweden.- 3.2.4.3.1. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen.- 3.2.4.3.2. Aspekte der schwedischen Betriebsverfassung.- 3.2.4.3.3. Aspekte der Beteiligungspraxis.- 4. Zusammenfassung der Ergebnisse.- a) Erwartungen, Fragen, Übersicht.- b) Recht und Proaktivität: Enttäuschungen.- c) Ergebnisse der Beteiligungsf
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Zusatztext
Die Chancen für Arbeitnehmervertreter, im Rahmen der betrieblichen Mitbestimmung Einfluß auf die Gestaltung und Anwendung neuer Technologien zu nehmen, bleiben auch vor dem Hintergrund neuerer arbeitspolitischer Erwartungen zurück. Die betriebliche Mitbestimmung behält ihre Bedeutung als Instrument, mit dem die Einführung neuer Technologien sozial abgefedert werden kann. Diese Untersuchungsergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit realistischer arbeitspolitischer Perspektiven und der Verbesserung der rechtlichen und infrastrukturellen Grundlagen betrieblicher Beteiligung.
Weitere Details
Erschienen: 01.01.1991
Umfang: x, 390 S., 2 s/w Illustr., 390 S. 2 Abb.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783531122557
Umbreit-Nr.: 547036
