Schmelzdispergierung von Polyurethanionomeren
Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen
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Zusatztext
Polyurethan - und Polyharnstoffurethan - Ionomere, die ala charak teristische Strukturmerkmale anionische oder kationische Zentren innerhalb der Hartsegmente aufweisen, sind bei entsprechendem che mischen Aufbau selbstdispergierend, d.h., lie bilden bei Zugabe von Wasser ohne Einwirkung besonderer Scherkrifte spontan stabile Dis- 1 persionen - Von technischer Bedeutung ist das "Aceton - Verfahren", bei dem die acetonische Losung des Ionomeren ohne Zusatz von Emul gatoren mit Wasser versetzt wird. Dieses Verfahren eignet sieh so wohl fur die Dispergierung hoch molekularer als auch fUr die NCO-ter miniertet' Ionomerer, die mit Wasser unter Kettenverl!i.ngerung wei ter reagieren. Bei der Dispergierung aus der Sohmelze, die bisher an kationisohen 2 nioht NCO - terminierten Polyurethanen besohrieben wurde ,3, zeigte sioh eine enge Relation zwisohen Dispergierbarkeit, Molekulargewioht und Hydrophilie des Makromolekuls. Duroh zusatzliohen Einbau reak tionsfahiger, hydrophiler Methylolgruppen, die naoh der Dispergie rung unter Kettenverlangerung bzw. Vernetzung weiterreagieren, war es moglich, die Hydrophilie naohtraglioh zu reduzieren und zu Pro dukten mit teohnisoh interessanten Eigensohaften zu gelangen.
Autorenportrait
Inhaltsangabe1. Einleitung.- 2. Versuchsergebnisse und Diskussion.- 2.1 Schmelzdispergierung anionischer, NCO - terminierter Polyurethane.- 2.1.1 Synthese.- 2.1.2 Einfluß der Temperatur während des Dispergierens.- 2.1.3 Einfluß der Konzentration der COO? - Gruppen.- 2.1.4 Einfluß des NCO - Überschusses.- 2.1.5 Einfluß der Zulaufgeschwindigkeit des Wassers.- 2.1.6 Einfluß der Makroglykolkomponente.- 2.1.7 Umsetzung des NCO - Überschusses.- 2.1.8 Einfluß des Molekulargewichtes (OH - terminierte Ionomere).- 2.2 Einfluß von Lösungsmitteln.- 2.2.1 Einfluß des Acetongehaltes bei der Dispergierung durch Phasenumkehr.- 2.2.2 Einfluß des Acetongehaltes bei der Fällungsdispergierung.- 2.2.3 Dispergierung unter Verwendung anderer Lösungsmittel.- 2.2.4 Verdrängung von Triäthylamin durch KOH.- 2.3 Vernetzungsreaktionen.- 2.3.1 Chemische Struktur der untersuchten Ionomeren.- 2.3.2 Vernetzung mit Zinkoxid bzw. Hexamethoxymethylmelamin.- 2.4 Bestimmung des mittleren Partikeldurchmessers aus Trübungsmessungen.- 2.4.1 Grundlagen des Verfahrens.- 2.4.2 Eichung des Verfahrens mit monodispersen Polystyrol-Latices.- 2.4.3 Bestimmung des mittleren Partikeldurchmessers bei bekannten Verteilungen.- 3. Experimentelles.- 3.1 Ausgangssubstanzen.- 3.2 Herstellung wäßriger Dispersionen anionischer Polyurethane.- 3.2.1 Ionomere mit Trimellitsäure als saurer Komponente, Dispergierung aus der Schmelze.- 3.2.2 Ionomere mit Trimellitsäure als saurer Komponente, Dispergierung aus der Lösung.- 3.2.3 Ionomere mit Pyromellitsäure als saurer Komponente, bei denen eine OH - Überschuß vorlag.- 3.2.4 Umsetzung des NCO - Überschusses.- 3.3 NCO - Bestimmung.- 3.4 Fließkurven.- 3.5 Vernetzungsreaktionen.- 3.6 Folienherstellung.- 3.7 Zug - Dehnungs - Kurven.- 3.8 Bestimmung des mittleren Partikeldurchmessers.- 4. Literatur.- 5. Tabellen und Abbildungen.- 6. Zusammenfassung.
Weitere Details
Erschienen: 01.01.1978
Umfang: 62 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783531027401
Umbreit-Nr.: 5447512
