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Christliche Hauskirche und Neues Testament

Cover von Christliche Hauskirche und Neues Testament

Die Ikonologie des Baptisteriums von Dura Europos und das Diatessaron Tatians, Novum Testamentum et Orbis Antiquus, Studien zur Umwelt des Neuen Testaments (NTOA/StUNT) 77, Novum Testamentum et Orbis Antiquus /Studien zur Umwelt des Neuen Testaments

Mell, Ulrich

Vandenhoeck & Ruprecht

Ulrich Mell bietet eine ikonografische Analyse und ikonologische Interpretation der archäologisch erhaltenen Fresken des Baptisteriums der christlichen Hauskirche von Dura Europos aus der Mitte des 3. Jh. n.Chr. Die biblisch inspirierten Bilder kann Mell als theologischen Entwurf über die Taufe als Beginn des christlichen Lebens deuten und es gelingt ihm, den dreiteiligen Auferstehungszyklus mit fünf Frauengestalten als künstlerische Umsetzung von Tatians Diatessaron, der kanonischen einen Evangelienharmonie der altsyrischen Kirche, verständlich zu machen.

110.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Die 1932 am Westufer des Euphrats in Salihijeh (Syrien) ausgegrabene christliche Hauskirche des antiken Ortes Dura Europos aus dem Jahre 256/7 n.Chr. enthielt in ihrem Baptisterium verschiedene Fresken. Ulrich Mell widmet sich vornehmlich der Interpretation dieser Bilder, die neben den Malereien in den Katakomben der Stadt Rom zu den ältesten christlichen Kunstwerken zählen.Mell erläutert die Archäologie und Geschichte des christlichen Hauses von Dura Europos im Rahmen der politischen Geschichte des Ortes, der in der Mitte des 3. Jh. n.Chr.Die nur fragmentarisch erhaltenen Bilder der 'Taufkapelle' werden ikonografisch besprochen. Da sie Texte aus dem Alten wie Neuen Testament ins Bild setzen, werden sie ikonologisch im biblischen Kontext interpretiert. Hinsichtlich der Interpretation des dreiteiligen Auferstehungszyklus mit fünf Frauengestalten geht Ulrich Mell auf den neutestamentlichen Schriftenkanon der altsyrische Kirche ein. Dieser kennt im Unterschied zur westlich-römischen Tradition statt vier Evangelienbücher nur eine Evangelienharmonie, nämlich das sogenannte Diatessaron des syrischen Kirchenvaters Tatian.Das Buch schließt mit Überlegungen, wie die heutige Neutestamentliche Wissenschaft mit der Pluralität von vier Evangelienschriften umgeht, und stellt sich der historisch-literarischen Frage nach Frauen als Zeuginnen der Auferstehung Jesu Christi.

Weitere Details

Erschienen: 19.05.2010

Umfang: 340 S., 43 Illustr., 5 Tab., 38 Abb., mit 38 Abb.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 2.8 x 24 x 16 cm

ISBN/EAN: 9783525533949

Umbreit-Nr.: 1775794

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