Konkurrenz um Menschenrechte
Der Kalte Krieg und die Entstehung des UN-Menschenrechtsschutzes von 1965-1993
Die Konkurrenz zwischen Ost und West zwischen 1965 und 1993 war die treibende Kraft bei der Entwicklung des UN-Menschenrechtsschutzes. Das Buch wirft ein neues Licht auf die Geschichte der Vereinten Nationen im Kalten Krieg.
€75.00
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug
Zusatztext
Die Menschenrechte und der Kalte Krieg wurden rückblickend meist als Antipoden in der Geschichte betrachtet. Das Buch zeigt jedoch, dass beides historisch eng miteinander verbunden war. Ost und West instrumentalisierten den UN-Menschenrechtsschutz, um ihren Gegenüber anzugreifen und sich selbst zu profilieren. Die Konkurrenz um Menschenrechte lieferte in den 60er Jahren den entschiedenen Impuls zur Einrichtung der ersten allgemeinen Untersuchungsverfahren der Menschenrechtskommission und bildete in den 70er und 80er Jahren die treibende Kraft bei der Anwendung und Weiterentwicklung des Systems zum Schutz der Menschenrechte.
Autorenportrait
Dr. Peter Ridder ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Berliner Kolleg Kalter Krieg am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin.
Weitere Details
Erschienen: 15.11.2021
Umfang: 382 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 3 x 23.5 x 16.5 cm
ISBN/EAN: 9783525352236
Umbreit-Nr.: 3062636
