Verlorene Gleichnisse
Heine, Kafka, Celan, Toldot 10, Essays zur jüdischen Geschichte und Kultur
Jakob Hessing widmet sich in seinem Buch den Übergängen vom heiligen zum säkularen Text in der Moderne. Im Zentrum stehen Texte aus drei unterschiedlichen zeitlichen und räumlichen Entstehungszusammenhängen: die Werke Heinrich Heines, Franz Kafkas und Paul Celans. Der Autor deutet diese vor dem Hintergrund des Verlustes von religiöser Substanz und ihrer Verwandlung in neue Freiheitsräume des Individuums, wie sie seit Moses Mendelssohn den Eintritt der Juden in die deutsche Kultur begleitet hat. Dabei nimmt er vor allem das Gleichnis als eine sprachliche Konfiguration in den Blick, an der sich jener Wandlungsprozess am deutlichsten nachvollziehen lässt.
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Weitere Details
Erschienen: 20.04.2011
Umfang: 147 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.1 x 20.5 x 11.5 cm
ISBN/EAN: 9783525350867
Umbreit-Nr.: 1139040
