Geheimdienste, Politik und Krisen im Kalten Krieg
Analysen und Dokumente der BStU 61, Wissenschaftliche Reihe der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU)
Daniela Münkel (Prof. Dr.)/Ronny Heidenreich (Dr.)/Martin Stief u a
Geheimdienste sollten mit ihren Informationen, die auf anderem Wege nicht zu beschaffen waren, ihre Regierungen beraten und vor Gefahren schützen. Dies galt besonders für die Krisen des Kalten Krieges.
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Zusatztext
Die Geschichte des Kalten Krieges ist auch die Geschichte der Geheimdienste. Mit ihren Informationen und Analysen sollten sie für Sicherheit in unsicheren Zeiten sorgen. Geheimdienste wie CIA und BND oder Geheimpolizeien wie KGB und DDR-Staatssicherheit sammelten und verwerteten Informationen, die auf anderem Wege nicht zu beschaffen waren. So sollten sie ihre Regierungen beraten und vor Gefahren schützen. Dies gilt insbesondere für die Krisen des Kalten Krieges in Europa. Der Band präsentiert zunächst eine Bestandsaufnahme zur Deklassifizierung, Verfügbarkeit und Erschließung von Geheimdienstquellen in deutschen und ausländischen Archiven. Anschließend werden die Praktiken der Informationsverarbeitung in Geheimdiensten in West und Ost, die Rezeption geheimdienstlicher Lageunterrichtungen im politischen Raum und abschließend die politikberatenden Fähigkeiten der Dienste in Krisensituationen anhand der historischen Fallbeispiele 1948, 1953 und der frühen 1960er-Jahre betrachtet.
Weitere Details
Erschienen: 18.11.2024
Umfang: 224 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2 x 24 x 16.5 cm
ISBN/EAN: 9783525302804
Umbreit-Nr.: 3251599
