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Fleischwissen

Cover von Fleischwissen

Zur Verdinglichung des Lebendigen in globalisierten Märkten, Umwelt und Gesellschaft 29

Gunther Hirschfelder (Prof. Dr.)/Lars Winterberg/René John (Dr.) u a

Vandenhoeck & Ruprecht

Fleisch wurde im Verlauf des Industriezeitalters vom Symbol für Fortschritt und hohen Lebensstandard immer mehr zur Chiffre für Fehlernährung, Umweltzerstörung und Tierleid. Der Band zeichnet diesen Prozess nach, zeigt gegenwärtige Verwerfungen auf und bietet eine fundierte Basis zur Gestaltung notwendiger Transformationsprozesse.

70.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Fleischproduktion und Fleischkonsum stehen seit Ende des 20. Jahrhunderts zunehmend in der Kritik. Gesundheit, Tierethik und Klimawandel sind wesentliche Gründe. Fleisch ist sowohl zu einer Metapher für einen rücksichtslosen Umgang mit dem eigenen Körper als auch mit der globalen Umwelt geworden. Dabei sind tierische Produkte seit dem Beginn der Menschheit integrativer Bestandteil der Ernährung; sie genossen hohes Ansehen und waren Symbol für Wohlstand. Im 19. Jahrhundert wurde die Fleischproduktion allmählich industrialisiert, der Konsum stieg und wurde demokratisiert. Im Fokus standen bald weniger das Tier als seine Verwertbarkeit und die Produkte, die es lieferte. Das Lebendige wurde verdinglicht, und wir haben uns vom Fleisch entfremdet. Der Band zeichnet diesen Prozess nach und legt die gesellschaftliche, historisch gewachsene Logik von Fleischproduktion und Fleischkonsum offen.

Weitere Details

Erschienen: 15.04.2024

Umfang: 519 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 4 x 23.6 x 16.3 cm

ISBN/EAN: 9783525302538

Umbreit-Nr.: 1075273

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