Eigentlich müssten wir tanzen
Zusatztext
<P><STRONG>Reicht das Aufrechterhalten der wichtigsten Körperfunktionen, um von sich selbst sagen zu können, man sei am Leben? Die Antwort, die der Roman gibt, wird uns womöglich nicht trösten. Aber sie macht atemlos vor Spannung.</STRONG> <br />Fünf junge Männer verbringen ein Wochenende auf einer Berghütte. Als sie ins Tal zurückkehren, sind die Ortschaften verwüstet. Die Menschen sind tot oder geflohen, die Häuser und Geschäfte geplündert, die Autos ausgebrannt. Zu Fuß versuchen sie, sich in ihre Heimatstadt durchzuschlagen. Sie sind allein. Sie sind hungrig. Sie funktionieren, so gut sie können. Tagsüber streifen sie durch das zerstörte Land, nachts durch ihre Erinnerung. Auf der Suche nach einem Grund, am Leben zu bleiben.</P>
Autorenportrait
Heinz Helle, geboren 1978, studierte Philosophie in München und New York und arbeitete als Texter in Werbeagenturen, bevor er Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel studierte. Seine Romane erscheinen im Suhrkamp Verlag, zuletzt <em>Wellen</em> 2022, eine literarische Auseinandersetzung mit Männlichkeit und Vaterschaft. Sein Roman <em>Eigentlich müssten wir tanzen</em> wurde in Helles eigener Fassung 2018 am Schauspiel Leipzig uraufgeführt.<em> Prisma Bros</em> ist sein erster originärer Theatertext, eingeladen zum Schweizer PLAY Festival im Mai 2026, die Uraufführung folgt in der Spielzeit 26/27 am Staatstheater Kassel. Helle lebt mit seiner Frau, der Schriftstellerin Julia Weber, und den beiden gemeinsamen Töchtern in Zürich.
Weitere Details
Erschienen: 08.09.2015
Umfang: 173 S., 1.24 MB
Sprache: Deutsch
ISBN/EAN: 9783518742334
Umbreit-Nr.: 8559822
