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Gesellschaft als imaginäre Institution

Cover von Gesellschaft als imaginäre Institution

Entwurf einer politischen Philosophie, suhrkamp taschenbuch wissenschaft 867

Castoriadis, Cornelius

Suhrkamp Verlag GmbH

28.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Die Schwierigkeiten, die sich dem revolutionären Entwurf einer Aufhebung der Entfremdung entgegenstellen, liegen Castoriadis zufolge darin, daß das abendländische Denken die Seinsweise des Gesellschaftlich-Geschichtlichen verkennt und verkennen muß. Das philosophische und wissenschaftliche Denken beruht auf einer Onto-Logik, die das Neue, Schöpferische radikal ausschließt. Anhand einer Lektüre von Platons Timaios zeigt Castoriadis, wie die Philosophie die logisch-ontologischen Fundamente dafür gelegt hat, daß das geschichtliche Anderswerden durch die Institution einer metrischen, veräumlichten Zeit auf die bloße Wiederholung des schon Vorhandenen reduziert werden konnte. Castoriadis zeigt im einzelnen, welche Operationen (nicht im Sinne einer transzendentalen Konstitution, sondern einer gesellschaftlich-geschichtlichen Institution) immer schon vollzogen sein müssen, damit die Welt als Ensemble identischer Elemente, die sich beliebig zu Mengen vereinigen und in Teilmengen zerlegen lassen, vorgestellt werden kann.

Autorenportrait

Informationen zu Cornelius Castoriadis auf suhrkamp.de

Weitere Details

Erschienen: 27.03.1990

Umfang: 613 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 3.5 x 17.7 x 10.8 cm

ISBN/EAN: 9783518284674

Umbreit-Nr.: 400142

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