Universitäten für Fürsten, Land und Leute?
Landesuniversitäten in Spätmittelalter und Früher Neuzeit, Contubernium 94
Florian Schreiber/Julius Jansen/Sigrid Hirbodian u a
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Zusatztext
Universitäten, die im Reich des späten Mittelalters und der Frühen Neuzeit durch einen formalen Gründungsakt entstanden sind, werden häufig als Landesuniversitäten bezeichnet. Dieser Terminus deutet auf die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen Territorium und Universität hin. Gleichwohl entzieht sich der Begriff einer einheitlichen Definition, kommt doch die Forschung zu unterschiedlichen Einschätzungen über den Charakter einer Hochschule als Landesuniversität. Diachron und komparativ ausgerichtete Studien versprechen daher weiteren Erkenntnisgewinn. An diesem Punkt setzen die Beiträge des vorliegenden Bandes sowohl in thematischer als auch methodischer Sicht an. Die Aufsätze widmen sich den Motiven fürstlicher Universitätsgründer und ihrem Agieren an der päpstlichen Kurie, dem Zusammenhang von Landesuniversität und landständischer Vertretung, Landessteuerwesen und Landesteilung, der Funktion von Hochschulen als Ausbildungsstätte für landesherrliche Amtleute sowie der Frage der Finanzierung. Dabei werden der zeitliche und der räumliche Rahmen weit gefasst, sodass die Universitätsgeschichte des Reiches auch in ihren europäischen Verflechtungen fassbar wird.
Weitere Details
Erschienen: 22.08.2025
Umfang: 303 S., 304 S., 1 s/w Illustr., 9 farbige Illustr.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.3 x 24.6 x 17.8 cm
ISBN/EAN: 9783515139267
Umbreit-Nr.: 7206278
