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Kontinuitäten und Brüche in den römisch-markomannischen Beziehungen während der Kaiserzeit

Cover von Kontinuitäten und Brüche in den römisch-markomannischen Beziehungen während der Kaiserzeit

Politik, Wirtschaft, Kultur und Alltag neben einer antiken Supermacht, Geographica Historica 46

Hartung, Sebastian

Franz Steiner Verlag

112.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Die Arbeit verfolgt die politische, soziale, ökonomische und kulturelle Geschichte der Markomannen. In der unruhigen, von Gefolgschaften durchzogenen Germania magna der Kaiserzeit stellte der suebische Stamm an der Mitteldonau für das Imperium außergewöhnlich stabile und stark romanisierte foederati dar. Trotz seltener, mitunter aber heftiger Konflikte wie den Markomannenkriegen ließen sich die Markomannen über rund ein halbes Jahrtausend hinweg äußerst eng in den imperialen Wirkungskreis einbinden - sei es unter dem berüchtigten Marbod, dem hörigen Vannius oder der frommen Fritigil. Die langfristige Interaktion beider Akteure war trotz der römischen Übermacht keine Einbahnstraße, sondern fußte auf einem enormen kontinuierlichen Waren- und Ideentransfer. Sebastian Hartung greift in seiner Studie erstmalig die etlichen Forschungsergebnisse zum Böhmischen Becken und dem March-Thaya-Raum der Antike auf, die speziell seit dem Ende des Kalten Kriegs erzielt wurden, und verbindet sie zu einer kohärenten, tiefgreifenden, multithematischen Studie, die möglichst viele Facetten der markomannischen Stammesgesellschaft von ihrer Genese bis zu ihrem Zerfall behandelt.

Weitere Details

Erschienen: 09.04.2024

Umfang: 714 S., 716 S., 27 s/w Illustr., 9 farbige Illustr

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 4.5 x 24.7 x 18.5 cm

ISBN/EAN: 9783515136099

Umbreit-Nr.: 3055708

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