Zum Hauptinhalt springen
Umbreit Logo

Suizid in der Spätantike

Cover von Suizid in der Spätantike

eBook - Seine Bewertung in der lateinischen Literatur

Hofmann, Dagmar

FRANZ STEINER VERLAG GMBH

51.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Suizid ist ein anthropologisches Phänomen, mit dessen ethischer Bewertung sich die Menschheit in allen Zeiten auseinandersetzte. Die Spätantike gilt im allgemeinen als eine Wendezeit, in der die christliche Ablehnung der Selbsttötung eine gegenüber der klassischen Antike veränderte Haltung hervorbrachte, die besonders deutlich von Aurelius Augustinus (354-430) formuliert wurde. Neben der Einordnung der augustinischen Suizidtheorie in den Kontext ihrer Zeit und der Gegenüberstellung anderer spätantiker Meinungen liegt der Schwerpunkt der Studie vor allem auf der literarischen Darstellung von Suizid: Zahlreiche Suizidschilderungen aus der lateinischen Literatur des 4. und 5. Jhs. werden vorgestellt und veranschaulichen ein überraschend heterogenes Bild, das in weiten Teilen den Vorstellungen der klassischen Antike näher steht, als daß es auf die Stigmatisierung der Selbsttötung im Mittelalter und in der Neuzeit vorausweist.

Autorenportrait

Dagmar Hofmann studierte Alte Geschichte, Neuere und Mittlere Geschichte sowie Germanistik in Heidelberg und wurde im Fach Alte Geschichte in Jena promoviert. Seit ihrer Habilitation im Jahr 2016 ist sie Privatdozentin für Alte Geschichte in Köln. Nach Vertretungen in Aachen, Bonn und Bamberg vertritt sie gegenwärtig den Lehrstuhl für Alte Geschichte an der TU Dresden. Forschungsschwerpunkte: Historiographiegeschichte, Geschichte der Spätantike und des frühen Christentums, Anthropologie, Kultur- und Sozialgeschichte der Antike, Lateinische Epigraphik.

Weitere Details

Erschienen: 23.07.2021

Umfang: 250 S., 2.45 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783515131377

Umbreit-Nr.: 8258723

Der Umbreit-Newsletter

Jetzt anmelden und immer über Angebote, Neuigkeiten und Aktionen informiert bleiben.