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Inimici gratiae Dei

Cover von Inimici gratiae Dei

Augustinus Konstruktion des Pelagianismus und die Entwicklung seiner Gnadenlehre nach 418, Augustinus - Werk und Wirkung 18

Janssen, David Burkhart

Brill Schöningh, Ferdinand

169.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Augustinus und der Pelagianismus stehen für zwei konträre Positionen christlicher Theologie. Der Pelagianismus ist dabei eine häresiologische Konstruktion von Augustinus, die Auseinandersetzung mit dem Pelagianismus prägte wiederum Augustinus Gnadenlehre nachhaltig. Die vorliegende Monographie stellt ausgehend von der Analyse der Schrift Contra duas epistulas Pelagianorum dar, wie Augustinus zwischen 411 und 421 den Pelagianismus als Häresie definierte und zugleich seine Gnadenlehre weiterentwickelte. Als Grundlage verwendete Augustinus dabei das soteriologische Konzept von Heilsstadien. Mit diesem gelang es ihm, verschiedene Themenfelder wie Gnaden- und Sündenlehre, Paulusexegese und Christologie zu verknüpfen und antipelagianisch zu profilieren. Damit findet sich in den antipelagianischen Schriften eine Synthese von Augustinus später Theologie, wodurch sich viele Querbeziehungen zwischen Augustinus Antipelagianismus und Auseinandersetzungen mit anderen Häresien aufzeigen lassen.

Autorenportrait

David Burkhart Janssen hat Evangelische Theologie, Geschichte und Classics in Tübingen und Durham (GB) studiert und mit dem Ersten Theologischen Examen (Kiel) sowie als M.A. (Durham) abgeschlossen. Derzeit ist er Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Kirchengeschichte mit Schwerpunkt Alte Kirche in Tübingen.

Weitere Details

Erschienen: 06.09.2024

Umfang: XII, 904 S., 18 s/w Tab., 18 Illustr.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

ISBN/EAN: 9783506796318

Umbreit-Nr.: 3461553

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