Die Provisorische Zentralgewalt in der Revolution von 1848/49
Sitzungsprotokolle und Dokumente
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Zusatztext
Die Provisorische Zentralgewalt war die Exekutive der deutschen verfassunggebenden Nationalversammlung in der Revolution von 1848 / 49. Mit deren Gründung im Juni 1848 hat sie besonders gegenüber den Bundesstaaten ihren politischen Führungsanspruch mit Berufung auf die Volkssouveränität untermauert. Nach der sukzessiven Auflösung der Frankfurter Nationalversammlung im Frühjahr 1849 griff die Zentralgewalt darüber hinaus in den Machtkampf der deutschen Großmächte und Mittelstaaten um die künftige Ausgestaltung des Nationalstaats ein. Die Fondsedition erhellt nicht nur diesen Anteil am Revolutionsgeschehen einer bisher unterschätzten Kraft, sondern gibt auch unter verfassungs-, verwaltungs- und politikgeschichtlicher Fragestellung Aufschluss über Aufbau, Leistung und Funktionieren der ersten parlamentarischen Regierung in Deutschland. Es werden sämtliche Protokolle der Sitzungen des Gesamtreichsministeriums mit deren Beilagen und ergänzende Dokumente abgedruckt.
Autorenportrait
Karsten Ruppert war Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Er hat Veröffentlichungen zur Verfassungs- und Staatengeschichte des 17. Jahrhunderts, zu den politischen Bewegungen und dem politischen Katholizismus im 19. und 20. Jahrhundert, zur europäischen wie pfälzischen Geschichte im 19. Jahrhundert publiziert.
Weitere Details
Erschienen: 31.08.2026
Umfang: 1584 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783506792839
Umbreit-Nr.: 8348207
