Palastrevolution
Der Weg zum hauptstädtischen Kaisertum im Römischen Reich des vierten Jahrhunderts, Antike Imperien 1
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Zusatztext
Im 4. Jahrhundert n. Chr. etablierte Kaiser Theodosius das sogenannte Palastkaisertum und verbrachte einen großen Teil seiner Regierungszeit in Konstantinopel. Dieser wichtige Umbruch, der eine Tradition begründete, die in Ostrom bis ins 6. Jahrhundert n. Chr. andauern sollte, ist insofern erklärungsbedürftig, als sich die römischen Kaiser ab dem 3. Jahrhundert n. Chr. vor allem durch ihre Rolle als Verteidiger des Reiches an der Front legitimierten. Die vorliegende Studie analysiert, wie schon seit der Mitte des 4. Jahrhunderts Vorgänger von Theodosius eine Neudefinition des Kaisertums versuchten und auf welche Weise es erst Theodosius gelang, das Palastkaisertum als akzeptierte Form der Kaiserherrschaft zu etablieren.
Autorenportrait
Felix K. Maier habilitierte 2015 über die Kaiser im 4. Jh. n.Chr. Derzeit ist er Heisenberg-Stelleninhaber am Lehrstuhl für Alte Geschichte an der Universität Würzburg.
Weitere Details
Erschienen: 07.06.2019
Umfang: X, 538 S., 10 s/w Illustr., 10 s/w Fotos, 20 Illus
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 4.2 x 24.1 x 16.5 cm
ISBN/EAN: 9783506792419
Umbreit-Nr.: 5151442
