Israel und seine Heilstraditionen im Johannesevangelium
Festgabe für Johannes Beutler SJ zum 70.Geburtstag
Angelika Strotmann/Klaus Scholtissek/Michael Labahn
€96.00
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug
Zusatztext
Das Johannesevangelium: in den christlichen Kirchen und ganz allgemein gilt es weithin als Zeugnis einer antijüdischen Frontstellung im frühen Christentum. Pauschal ist dort von den Juden die Rede, die gar als Teufelskinder bezeichnet werden, immer wieder wird von ihrem, dem jüdischen Gesetz gesprochen, von dem sich der göttliche Logos bzw. Jesus deutlich abhebe. Die in Folge der Shoa schmerzlich gewonnene Sensibilität für die jüdischen Wurzeln und die jüdische Gestalt des christlichen Glaubens hat zu einer weitreichenden Neubesinnung geführt und auch zu einer exegetischen Neubetrachtung des Johannesevangeliums. Die vorliegenden Studien eines internationalen und ökumenischen Kreises von Wissenschaftlern entwerfen ein differenziertes Bild von der Aufnahme, Anverwandlung und kontroversen Diskussion der grundlegenden Überzeugungen küdischer Tradition durch die johanneische Theologie.
Weitere Details
Erschienen: 16.12.2003
Umfang: 427 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 3.4 x 23.5 x 15.5 cm
ISBN/EAN: 9783506779175
Umbreit-Nr.: 307569
