Irritierende Fremdheit: Bildungsforschung als Diskursanalyse
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Zusatztext
Die Frage des Verhältnisses von Bildungstheorie und Bildungsforschung stellt eine aktuelle Herausforderung dar. Das hier entwickelte Verfahren der Diskursanalyse wird als Möglichkeit verstanden, die Fronten einer kategorialen Möglichkeitsreflexion und einer empirischen Wirklich-keitsproduktion, von Bildungstheorie und Bildungsforschung zu unterlaufen. Untersucht werden wechselseitige Fremdheitserfahrungen von Touristen und Einheimischen im Land der Dogon (Mali). Dabei kommt die Bildungskategorie ebenso auf den Prüfstand wie die Vorstellung einer identifizierbaren und rationalisierbaren Wirklichkeit: Eigenes und Fremdes wer-den zum Problem. Zwischen der Heterogenität individueller Performativität und der hegemonialen Ordnung des Sagbaren, die die analysierten Erfahrungsdiskurse strukturieren, öffnet sich ein (nur) möglicher Raum der Themati-sierung von 'Bildung'.
Autorenportrait
Alfred Schäfer ist seit 1993 ordentlicher Professor für Systematische Erziehungswissenschaft an der Martin Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Weitere Details
Erschienen: 16.02.2011
Umfang: 326 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2.6 x 23.4 x 15.5 cm
ISBN/EAN: 9783506771032
Umbreit-Nr.: 1403932
