Die Dämonen bei Augustinus und die antike Dämonologie
Augustinus - Werk und Wirkung 15
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Zusatztext
Die erste monographische Darstellung der Dämonologie Augustins und ihrer Hintergründe. Die Existenz von Dämonen galt sowohl für Pagane als auch für Christen, für Gebildete wie Ungebildete in der Antike als Realität. Zur Verbreitung der christlichen Dämonenvorstellungen hat Augustinus einen (auch wirkungsgeschichtlich) bedeutsamen Beitrag geleistet. Vor allem in seinem Hauptwerk De ciuitate dei und seiner Schrift De diuinatione daemonum, die gleichzeitig die einzige eigenständige Schrift eines Kirchenvaters zum Thema Dämonen ist, hat er dem Wesen und der Beschaffenheit der Dämonen seine Aufmerksamkeit geschenkt. Die Studie widmet sich der nichtchristlichen und christlichen Dämonologie der Antike von Homer bis in die Zeit Augustins. Besonderes Augenmerk fällt auf die Ansicht Platons, dass die Daimones als Mittler zwischen Menschen und Göttern fungieren. Diese Ansicht sollte bis zum Erstarken des Christentums im 2./3. Jahrhundert vorherrschen.
Autorenportrait
Florian Wekenmann hat in Tübingen und Wien Katholische Theologie und Lateinische Philologie studiert. Er war am Lehrstuhl für Alte Kirchengeschichte, Patrologie und Christliche Archäologie der Katholisch-Theologischen Fakultät an der Eberhard Karls Universität Tübingen als Wissenschaftlicher Mitarbeiter angestellt.
Weitere Details
Erschienen: 21.10.2022
Umfang: XVIII, 616 S., 7 s/w Tab., 7 Illustr.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 3.5 x 23.6 x 15.5 cm
ISBN/EAN: 9783506708434
Umbreit-Nr.: 5382459
