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Geschichte und Fiktion

Cover von Geschichte und Fiktion

Zum Funktionswandel des frühen amerikanischen Romans, Beiträge zur englischen und amerikanischen Literatur 20

Scheiding, Oliver

Brill Schöningh, Ferdinand

72.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Die Bedeutung des frühen amerikanischen Romans für die Ausbildung einer spezifischen Nationalliteratur manifestiert sich nicht erst in der Mitte des 19. Jh., sondern wesentlich früher und vor allem in dessen Fokussierung auf das Oppositionsverhältnis von Geschichte und Fiktion. Mit dieser These zeigt die vorliegende Untersuchung, daß die Umstrukturierung des Romans in der frühen amerikanischen Erzählliteratur (1780-1800) als organisatorisches Zentrum und Katalysator eines komplexen Prozesses fungiert, in welchem die Ordnung der literarischen Diskurse neu bestimmt wird. Anhand von repräsentativen Werken - Romanen von Hugh Henry Brackenridge, Charles Brockden Brown, William Hill Brown, Susanna Haswell Rowson und Royall Tyler - macht die funktionsgeschichtliche Studie die vielfältigen und je eigenen Strategien anschaulich, die frühe amerikanische Autoren entwickelten, um die bis zu diesem Zeitpunkt gültige Funktionsbestimmung der Literatur in Frage zu stellen und anschließend im Roman neu auszuhandeln.

Weitere Details

Erschienen: 27.03.2003

Umfang: 281 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 2.3 x 23.5 x 15.5 cm

ISBN/EAN: 9783506708311

Umbreit-Nr.: 685158

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