Ingeborg Bachmann
rororo - rowohlts monographien 50545
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Zusatztext
Ingeborg Bachmann hat den Mythos des gefährdeten modernen Künstlers für sich neu geschaffen, aber mit dem Blick für die geschichtliche Problematik der Literatur nach 1945 und für die Rolle der schreibenden Frau in der patriarchalischen Zivilisation. Biographische und historische Zusammenhänge ihres Werks lassen erst das wirkliche Drama dieser Künstlerexistenz erkennen. Dadurch werden auch in ihren bekannten Texten neue Bedeutungsebenen sichtbar, das verborgene Gespräch der Autorin mit ihr nahestehenden Menschen oder die Erinnerung an Topographien ihres Lebens.
Autorenportrait
Hans Höller, geboren 1947, studierte Germanistik und Klassische Philologie an der Universität Salzburg; nach dem Studium mehrere Jahre an ausländischen Universitäten (Istituto Universitario Orientale, Neapel; Instytut Filologii Germanskiej, Wroclaw; Université Paul Valéry, Montpellier). Danach Dozent am Germanistik-Institut der Universität Salzburg.Im Rowohlt Verlag erschienen von ihm die Monographien über Thomas Bernhard (rm 50504, 1993), Ingeborg Bachmann (rm 50545, 1999) und Peter Handke (rm 50663, 2007). Buchpublikationen zu Thomas Bernhard, Ingeborg Bachmann, Kleist und Molière, Peter Weiss, Peter Handke. Gesamtherausgeber der Salzburger Bachmann-Edition (mit Irene Fußl).
Weitere Details
Erschienen: 01.06.1999
Umfang: 192 S., Zahlr. Bilddokumente
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.8 x 19 x 11.5 cm
ISBN/EAN: 9783499505454
Umbreit-Nr.: 182365
