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Veit

Cover von Veit

Harlan: Gesammelte Werke in Einzelausgaben 5

Harlan, Thomas

Rowohlt Verlag

8.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Vergriffen, Bestellung abgelegt

Zusatztext

'Mein Sohn, ich glaube, ich habe Dich verstanden.' Im April 1964 ruft Veit Harlan, Regisseur des nationalsozialistischen Propagandafilms Jud Süß, seinen Sohn Thomas nach Capri an sein Sterbebett. Doch für das Gespräch, das mit diesem Satz hätte beginnen können, ist es zu spät. Drei Tage dauert das Sterben, drei Tage erinnert Thomas Harlan sich an die gemeinsame Geschichte. 'Veit' will Abbitte leisten dafür, dass der Sohn den Vater zwanzig Jahre lang allein gelassen hat, und will gleichzeitig in Ordnung bringen, was noch nicht in Ordnung gebracht ist. Es ist eine Liebeserklärung und eine Verdammung, beides zugleich, in einem Ton vereint und von ungeheurer sprachlicher Kraft.

Autorenportrait

Thomas Harlan wurde 1929 geboren als Sohn der Schauspielerin Hilde Körber und von Veit Harlan, dem Regisseur des nationalsozialistischen Propagandafilms 'Jud Süß'. Er hat mehrere Filme gedreht, darunter 'Torre Bela' (1977) und 'Wundkanal' (1984), außerdem hat er Theaterstücke und mehrere Bücher geschrieben, namentlich die Romane 'Rosa' (2000) und 'Heldenfriedhof' (2006) sowie den Erzählungsband 'Die Stadt Ys' (2007). Harlan starb am 16.10.2010.

Weitere Details

Erschienen: 01.03.2013

Umfang: 160 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.2 x 19 x 11.6 cm

ISBN/EAN: 9783499259982

Umbreit-Nr.: 3525600

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