Nicht mit uns!
Wie Frauen Geschichte schrieben und wieder ausradiert wurden. Eine Warnung
Dies ist kein Blick zurück. Dies ist ein Weckruf.
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Zusatztext
Männer in goldprotzenden Amtszimmern und panzergleichen Autos, Gesetze zur Einschränkung von Frauenrechten, Manfluencer und wachsender Frauenhass - weltweit ist eine bestimmte Art männlicher Breitbeinigkeit wieder unverkennbar auf dem Vormarsch. Die Gleichberechtigung steht unter massivem Druck, und es droht ein Backlash. Dieses Muster ist nicht neu: Immer wieder trieben Frauen Veränderungen voran, nur um anschließend mundtot gemacht und aus der Geschichte herausgeschrieben zu werden. Von frühen Christinnen über französische Revolutionärinnen bis zu den mutigen Iranerinnern, die heute auf die Straße gehen, erzählt Heike Specht von der Kraft weiblicher Ideen und Taten, die die Welt veränderten. Sie macht Ausgelöschtes sichtbar und entlarvt das Märchen von der 'natürlichen' Ungleichheit. Wir stehen an einem Kipppunkt - die Geschichte darf sich nicht noch einmal wiederholen. 'Dieses Buch ist kein Appell, ein Matriarchat auszurufen, das es historisch nie gab. Es ist vielmehr Warnung und Ermunterung zugleich, in die Geschichte hineinzuhorchen und den Stimmen jener Frauen und auch einiger Männer zu lauschen, die durch die Jahrtausende intuitiv gespürt haben, dass die Welt besser funktioniert, wenn Frauen und Männer sich auf Augenhöhe begegnen.' Heike Specht
Autorenportrait
Heike Specht, Jahrgang 1974, studierte Geschichte und Literaturwissenschaft in München. Sie promovierte über die Familie Lion Feuchtwangers und arbeitete mehrere Jahre als Verlagslektorin. Heute lebt sie als freie Autorin in Zürich. Zuletzt erschienen bei Piper 'Die Ersten ihrer Art. Frauen verändern die Welt' und 'Die Frauen der Familie Feuchtwanger. Eine unerzählte Geschichte'.
Weitere Details
Erschienen: 31.07.2026
Umfang: 336 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783492073998
Umbreit-Nr.: 988961
