Staatsbürgerschaften
Frankreich, Polen, Deutschland seit 1789
Dorlis Blume/Dieter Gosewinkel (Prof. Dr.)/Raphael Gross
Gemeinschaft und Trennung durch Staatsbürgerschaft
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Zusatztext
Vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart wird der Bedeutungswandel von Staatsbürgerschaft gezeigt: ihr Aufstieg zur dominanten Form politischer Zugehörigkeit im Zeitalter des Nationalstaats und Instrument ethnischer und politischer Selektion in Diktaturen bis hin zur neuen Gestalt der Unionsbürgerschaft in der supranational organisierten Europäischen Union. Drei Länder Europas, die als Nachbarstaaten in besonders intensiver Weise durch existentielle Konflikte und politische Kooperation miteinander verflochten waren, dienen als Anschauungsbeispiel. Zwischen Frankreich, Deutschland und Polen haben tiefe ideologische Gegensätze sowie gewaltsame Auseinandersetzungen, aber auch von wechselseitigen Lernprozessen und Adaption über zwei Jahr-hunderte intensiver als in fast jeder anderen Region Europas die Geschichte der Staatsbürgerschaft geprägt.
Autorenportrait
Dorlis Blume, Fachbereichsleiterin Sonderausstellungen und Projekte, Deutsches Historisches Museum, Berlin.
Weitere Details
Erschienen: 30.06.2022
Umfang: 256 S.
Sprache: Deutsch
Einband: PB
Format: 2.2 x 24 x 17.2 cm
ISBN/EAN: 9783492064392
Umbreit-Nr.: 5413407
