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Wasserinfrastrukturen und Macht von der Antike bis zur Gegenwart

Cover von Wasserinfrastrukturen und Macht von der Antike bis zur Gegenwart

Historische Zeitschrift / Beihefte N.F. 63

Birte Förster/Martin Bauch

De Gruyter Oldenbourg

144.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Aquädukte und Kanäle, Häfen und Staudämme, Wassermühlen und repräsentative Brunnen: Wasserinfrastrukturen gehören über die Epochen hinweg zu den teuersten, aber auch nutzbringendsten Bauten, die Gesellschaften errichten können. Sind sie mehr als scheinbar rein technische Großprojekte: In ihnen wird politische Macht sichtbar oder auch verschleiert. Zugleich legen sie Entscheidungsträgern enorme Kosten und Verantwortlichkeiten auf. Daher können einmal etablierte Wasserinfrastrukturen auf lange Zeit festlegen, in welche Richtung sich Gesellschaften entwickeln. Der Zugang zu diesen Systemen entscheidet über gesellschaftliche Teilhabe, wer von ihnen ausgeschlossen wird, gerät ins Abseits. Denn oft bieten sie enorme wirtschaftliche Entwicklungschancen und bringen gerade auch neu entstehende hydraulische Experten in dominante Positionen. Der Band beleuchtet die soziale Dimension wasserbautechnischer Systeme und wirft neues Licht auf die Frage, wie Machtfragen durch keineswegs neutrale Technik verhandelt werden. Dazu werden aus der Geschichtswissenschaft und Archäologie Beispiele hydraulischer Systeme und ihres gesellschaftlichen Kontextes von der Antike bis ins 20. Jahrhundert ins Auge gefasst, die auch außerhalb Europas gesucht werden.

Autorenportrait

Birte Föster, Darmstadt Martin Bauch, Rom

Weitere Details

Erschienen: 17.11.2014

Umfang: 288 S., 10 s/w Illustr., 10 b/w ill.

Sprache: Deutsch

Einband: PB

Format: 1.4 x 23.9 x 15.9 cm

ISBN/EAN: 9783486717310

Umbreit-Nr.: 6899891

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