Arvo Pärt zwischen Ost und West
Rezeptionsgeschichte
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Zusatztext
Die Musik des estnischen Komponisten Arvo Pärt ist heute bei weiten Hörerkreisen außerordentlich populär. 1980 emigrierte Pärt aus der Sowjetunion in den Westen und löste mit jenen Werken seines uvres, die seit den 1970er Jahren religiös motiviert und an Einfachheit und Wohlklang orientiert sind, einen Kult aus, in dem er als "Dissident" oder "Mönch" verklärt wurde. Bis heute stehen diese Mythen einer sachlichen musikwissenschaftlichen Debatte über Werk und Autor im Wege und machen die kritische Aufarbeitung der Pärt-Rezeption notwendig. Die Studie dokumentiert deshalb die musikpolitische Bewertung des Komponisten in der Sowjetunion bis zu seiner Emigration sowie die daran anschließende mediale Inszenierung seiner Musik im Westen.
Autorenportrait
Der Autor: Oliver Kautny, geb. 1974, Lehrbeauftragter für Musikwissenschaft an der Bergischen Universität-GH Wuppertal; Veröffentlichungen zu Arvo Pärt und zu Fragen musikwissenschaftlicher Hermeneutik und Rezeptionstheorie.
Weitere Details
Erschienen: 01.10.2002
Umfang: xv, 301 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.8 x 23.5 x 15.6 cm
ISBN/EAN: 9783476453068
Umbreit-Nr.: 144935
