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Gottesspuren. Das christliche Europa vor seiner Entzauberung

Cover von Gottesspuren. Das christliche Europa vor seiner Entzauberung

eBook - Vom Mittelalter bis zur Aufklärung

Leppin, Volker

VERLAG HERDER

27.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Für den Menschen des Mittelalters ist Gott, sind die Schöpfung und das Transzendentale im Diesseits ganz real und selbstverständlicher Bestandteil des Alltags. Dadurch bekommt Religiosität eine solche Kraft und Bedeutung für die Welt der Vormoderne, die wir uns heute kaum vorstellen können. Die Herrschaft Gottes war so für viele weit realer und deutlicher präsent als etwa die Herrschaft des Königs. Seit Angenendts »Religiosität des Mittelalters« (1997) gibt es kein entsprechendes Standardwerk mehr. »Gottesspuren« soll diese Lücke füllen. Der Ansatz liegt dabei nicht (wie bei Angenendt) bei den jeweiligen sozialen Aktivitäten, sondern vor allem bei den dahinter stehenden Vorstellungen, Konzepten und Mentalitäten. Leppin lässt uns also das Denken und Fühlen des religiösen Menschen verstehen ¿ und wie die Religiosität den Alltag und die Lebenswirklichkeit prägte. Dabei sieht er als entscheidende Epochenschwelle nicht die Zeit um 1500, sondern um 1800, also die Aufklärung, so dass in die Darstellung auch die Frühe Neuzeit einbezogen wird.

Autorenportrait

Volker Leppin (Jg. 1966) ist Professor of Historical Theology an der Yale University. Nach Promotion 1994 und Habilitation 1997 in Heidelberg war er von 2000 bis 2010 Professor für Kirchengeschichte in Jena und von 2010 bis 2021 Professor für Kirchengeschichte in Tübingen. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Spätmittelalter und Reformation, u. a.: Ruhen in Gott. Eine Geschichte der christlichen Mystik, München 2021.

Weitere Details

Erschienen: 19.05.2026

Umfang: 600 S., 20.81 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783451840951

Umbreit-Nr.: 8042224

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