Sehnsucht nach Europa
Ost und West neu denken
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Zusatztext
Der Fall des Eisernen Vorhangs hat die im Kalten Krieg entstandene Teilung Europas zwar aufgehoben, doch das volle Potenzial seiner Wiedervereinigung hat der Kontinent bis heute nicht ausgeschöpft. Was wäre dieses einige und solidarische Europa für ein Ort? Dazu müssen wir - wie 1989 - weit über die täglichen politischen und ökonomischen Realitäten hinaus denken und das demokratische Europa als eine kulturelle Erfahrung verstehen; als eine Gemeinschaft von Bürgerinnen und Bürgern, die sich den auf den Trümmern des totalitären Jahrhunderts entstandenen Menschenrechten verpflichtet fühlen. Basil Kerski schreibt eine kleine Geschichte und Gegenwartskunde der ost-westeuropäischen Beziehungen und zeigt auf, wie maßgeblich kulturelle Annäherungen sie beeinflussen. Er plädiert für eine Neubestimmung des Verhältnisses von Ost und West in Zeiten der Erosion des transatlantischen Bündnisses, um die 1989 begonnene demokratische Revolution auf europäischer Ebene fortzusetzen.
Autorenportrait
Basil Kerski leitete von 2011 bis 2025 das Europäische Solidarnosc-Zentrum in Danzig. Er ist auch Chefredakteur das zweisprachigen Deutsch-Polnische Magazins DIALOG. Für sein europäisches Engagement und seinen Einsatz für die Anliegen der Freiheitsbewegungen in Osteuropa wurde er vielfach ausgezeichnet, 2022 verlieh ihm Frankreichs Staatspräsident den Nationalen Orden der Ehrenlegion. 2025 wurde ihm die Medaille Für fruchtbare Arbeit für Belarus des Vereinigten Übergangskabinetts von Belarus im Exil und die Gloria-Artis-Medaille für kulturelle Verdienste in Gold, die höchste polnische Kulturauszeichnung, verliehen. Seit Januar 2026 ist er Präsident der Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.
Weitere Details
Erschienen: 15.02.2027
Umfang: 208 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783451393631
Umbreit-Nr.: 952349
