Die Deutschland-Illusion
Warum wir unsere Wirtschaft überschätzen und Europa brauchen
Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Marcel Fratzscher räumt auf mit dem Irrglauben, Deutschland käme ohne Europa besser zurecht.
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Zusatztext
Deutschland sieht sich gern als Hort der Stabilität in einem unsicheren Europa. Es ist stolz auf seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und darauf, dass es ziemlich ungeschoren durch die Krise gekommen ist. Doch das schöne Bild trügt. Deutschland hat seit dem Jahr 2000 deutlich weniger Wachstum zu verzeichnen als andere europäische Staaten. Zwei von drei Arbeitern sind heute schlechter gestellt als vor 15 Jahren. Die deutsche Wirtschaft und der Staat leben von ihrer Substanz. Marcel Fratzscher legt den Finger in die Wunde und benennt die Herausforderungen, denen sich Politik und Gesellschaft stellen müssen. Und er räumt auf mit dem Irrglauben, wir kämen ohne Europa besser zurecht. "Das Buch regt zum Nachdenken an. Marcel Fratzscher macht klar, welche Probleme wir angehen müssen. Ich habe es mit großem Gewinn gelesen." Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie
Autorenportrait
Marcel Fratzscher, Jahrgang 1971, studierte in Kiel, Oxford, Harvard und Florenz. Nach verschiedenen beruflichen Stationen, u. a. bei der Europäischen Zentralbank, der Weltbank, dem Peterson Institute for International Economics in Washington, DC, sowie dem Harvard Institute for International Development in Jakarta, Indonesien, ist er heute Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und Professor für Makroökonomie und Finanzen an der Humboldt-Universität Berlin. -
Weitere Details
Erschienen: 29.09.2014
Umfang: 277 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.6 x 21 x 13.5 cm
ISBN/EAN: 9783446440340
Umbreit-Nr.: 6680345
