Polizeiliche Gefahrenvorsorge im rechtlichen Regelungssystem
Eine Betrachtung von Eingriffsbefugnissen unterhalb der Schwelle der konkreten Gefahr unter besonderer Berücksichtigung der 'drohenden Gefahr', Das Recht der inneren und äußeren Sicherheit 36
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Zusatztext
Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung und strukturelle Ausgestaltung polizeilicher Gefahrenvorsorge, ihre verfassungsrechtliche Legitimation sowie die Grenzen entsprechender Eingriffsbefugnisse. Sie verbindet eine umfassende historische Analyse der Polizeigesetze in Deutschland - von den ersten Regelungsfassungen bis heute - mit der einschlägigen verfassungsgerichtlichen Rechtsprechung. Besonderer Fokus liegt auf der Begutachtung der Gefahrenkategorie der 'drohenden Gefahr' in Bayern. Die Merkmale der 'drohenden Gefahr' werden konturiert und bewertet. Maßstab dieser Bewertung ist die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, denn der bayerische Gesetzgeber benennt die BKAG-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2016 als Ursprung der 'drohenden Gefahr'. Die Analyse untersucht zudem die Einordnung dieser Gefahrenkategorie im Verhältnis zu anderen Gefahrenbegriffen und richtet ein besonderes Augenmerk auf ihre Nähe zu den Dispositionstatbeständen.
Autorenportrait
Luca Hartmann war nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg promotionsbegleitend als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Joachim Suerbaum tätig. Ihr Juristisches Referendariat absolvierte sie am Oberlandesgericht Frankfurt (Stammdienststelle Fulda) mit Station in Sydney (Australien). Sie ist seit 2024 als Rechtsanwältin im Bereich des Rechts der Product Compliance bei einer Kanzlei in München tätig.
Weitere Details
Erschienen: 29.04.2026
Umfang: 467 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783428198337
Umbreit-Nr.: 1013560
