Die gesetzliche Bestimmung von Strafschärfungen.
Ein Beitrag zur Gesetzgebungslehre., Schriften zum Strafrecht 299
€79.90
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug
Zusatztext
Der Gesetzgeber muss sachgerechte Kriterien verwenden, um den Gerichten eine entsprechende Strafrechtskonkretisierung zu ermöglichen. Im Hinblick auf die strafrechtstheoretischen Grundlagen ist dabei der enge Zusammenhang zwischen einem angemessenen Straftatbegriff und der Strafzumessung im konkreten Einzelfall zu beachten. Im Fokus der Untersuchung steht die gesetzliche Bestimmung von Strafschärfungen, die dem Gesetzlichkeitsgrundsatz des Art. 103 Abs. 2 GG entspricht. Die de lege lata miteinander konkurrierenden Qualifikationstatbestände und Regelbeispielsnormen werden einer kritischen Analyse unterzogen und vor dem Hintergrund der verfassungsrechtlichen Anforderungen als nicht angemessen verworfen. Unter Nutzung der Vorteile bei gleichzeitigem Vermeiden der Nachteile der verworfenen Regelungstechniken wird ein drittes Konzept entwickelt und de lege ferenda vorgeschlagen. Dieses synthetische Modell ratio-gerechter Strafschärfungen erreicht als goldener Mittelweg praktische Konkordanz zwischen Rechtssicherheit und Einzelfallgerechtigkeit.
Autorenportrait
Julia Maria Heinrich studierte von 2005 bis 2011 Rechtswissenschaften an der Philipps-Universität Marburg und der University of East Anglia Norwich/Vereinigtes Königreich. Seit Februar 2012 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kriminalwissenschaften der Philipps-Universität Marburg, Professur für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie von Prof. Dr. Dr. h.c. Freund. Den juristischen Vorbereitungsdienst absolviert sie seit Juli 2015 im Bezirk des Oberlandesgerichts Frankfurt/Main. Im Februar 2016 schloss sie ihre Promotion ab.
Weitere Details
Erschienen: 19.10.2016
Umfang: 220 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.2 x 23.3 x 15.9 cm
ISBN/EAN: 9783428149810
Umbreit-Nr.: 9934011
