Berechnen - Beschreiben.
Praktiken statistischen (Nicht-)Wissens 1750-1850, Historische Forschungen 104
Marcus Twellmann/Gunhild Berg/Borbála Zsuzsanna Török
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Zusatztext
'Counting / Describing' Between 1750 and 1850, the debates about 'Statistik' increasingly addressed the difference between operations of counting and calculating on the one hand and verbal description on the other. While the first mode of knowledge production became the signature of a soon dominant mathematical statistics, the latter found its place in scholarship and prose. Land descriptions, travelogues, depictions of manners, habits and customs, as well as social reportages attempted to render in words what was ignored methodically by statistics based on numbers.
Autorenportrait
Gunhild Berg studierte Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft und Kunstgeschichte an den Universitäten Halle-Wittenberg und Wien. Nach ihrer Promotion in Halle und Forschungsaufenthalten u.a. an der University of Wisconsin-Madison (USA), am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin, am Deutschen Museum München und am Zukunftskolleg der Universität Konstanz ist sie derzeit Universitätsassistentin am Institut für Germanistik der Universität Innsbruck und Leiterin des DFG-Projekts 'Versuch und Experiment. Konzepte des Experimentierens zwischen Naturwissenschaften und Literatur (1700-1960)'. Borbála Zsuzsanna Török studierte Anglistik, Amerikanistik und Hungarologie in Rumänien und in den USA. In ihrer Dissertation an der Central European University (CEU) in Budapest und mithilfe weiterer Forschungsstipendien an der Freien Universität Berlin und an der Universität Göttingen arbeitete sie zur neueren vergleichenden Geschichte Ostmitteleuropas. Nach einem Forschungsjahr an der European University Institute in Florenz war sie Forschungskoordinatorin an der CEU und Ko-Leiterin eines Forschungsprojekts zum literarischen Exil am Collegium Budapest. Derzeit ist sie Nachwuchsgruppenleiterin des DFG-Projekts 'Akademische Reformen und Wissenstransfer in Ungarn vom Ende des 18. bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts - Praktiken und Institutionalisierung der Statistik' am Zukunftskolleg der Universität Konstanz. Marcus Twellmann studierte Literaturwissenschaft in Bielefeld, Paris und New York. Nach seiner Promotion in Frankfurt an der Oder arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft der Universität Bonn. Dort habilitierte er sich nach einer Gastdozentur an der Johns Hopkins University in Baltimore (USA) für das Fach Neuere deutsche Literaturwissenschaft. Seitdem ist er als wissenschaftlicher Koordinator der Forschungsstelle 'Kulturtheorie und Theorie des politischen Imaginären' an der Universität Konstanz tätig.
Weitere Details
Erschienen: 17.12.2014
Umfang: 233 S., 3 s/w Illustr., 1 s/w Tab., 4 Illustr., 3
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.2 x 23.4 x 15.7 cm
ISBN/EAN: 9783428145003
Umbreit-Nr.: 7525646
